Trump: Be­zie­hun­gen zu Mos­kau sind auf Tiefst­stand

Saarbruecker Zeitung - - POLITIK -

WASHINGTON (afp) Die von den USA ver­häng­ten neu­en Sank­tio­nen ge­gen Russ­land hei­zen die Span­nun­gen zwi­schen bei­den Län­dern dra­ma­tisch an. Der rus­si­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Dmi­tri Med­we­dew brand­mark­te die Straf­maß­nah­men am Mitt­woch­abend als „Han­dels­krieg“. Zugleich warf er US-Prä­si­dent Do­nald Trump „völ­li­ge Schwä­che“vor, weil die­ser die vom US-Kon­gress be­schlos­se­nen Sank­tio­nen ab­ge­zeich­net hat­te. Med­we­dew schrieb auf sei­ner Face­book-Sei­te, die rus­si­sche Hoff­nung auf ei­ne Ver­bes­se­rung der Be­zie­hun­gen mit der neu­en US-Re­gie­rung sei­en be­en­det wor­den.

Trump mach­te den Kon­gress für das „bis­her un­er­reich­te Tief“in den Be­zie­hun­gen zu Mos­kau ver­ant­wort­lich. Er hat­te das Ge­setz am Mitt­woch nur wi­der­wil­lig in Kraft ge­setzt. Trump kri­ti­siert un­ter an­de­rem, dass der Kon­gress sich mit der Be­fug­nis aus­stat­tet, ei­ne mög­li­cher­wei­se vom Prä­si­den­ten an­ge­streb­te Ab­mil­de­rung der Sank­tio­nen zu blo­ckie­ren. Dem Kon­gress sei da­für zu „dan­ken“, dass die Be­zie­hun­gen zu Russ­land nun ei­nen „sehr ge­fähr­li­chen“Tiefst­stand er­reicht hät­ten, be­schwer­te sich Trump über Twit­ter. Das Sank­ti­ons­ge­setz sei von „den­sel­ben Leu­ten“be­schlos­sen wor­den, wel­che die Ge­sund­heits­re­form nicht zu­stan­de ge­bracht hät­ten.

Pro­duk­ti­on die­ser Sei­te: Iris Neu-Micha­lik, Ger­rit Dauelsberg Isa­bel Sand

FO­TO: GIB­SON/IMA­GO

US-Prä­si­dent Do­nald Trump kri­ti­siert den US-Kon­gress für die Sank­tio­nen ge­gen Mos­kau.

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