Die Lin­ke will den Saar­bahn-Aus­bau nach For­bach

Saarbruecker Zeitung - - LOKALES -

SAAR­BRÜ­CKEN (red) Die Saar­bahn soll so bald wie mög­lich bis For­bach fah­ren. Die Lin­ken­frak­ti­on im Saar­brü­cker Stadt­rat fin­det es gut, dass die Ge­schäfts­füh­rung der Saar­bahn und Ober­bür­ger­meis­te­rin Char­lot­te Britz die­sen Wei­ter­bau wol­len. Lothar Schnitz­ler, der ver­kehrs­po­li­ti­sche Spre­cher der Links­frak­ti­on, sagt, der Wei­ter­bau nach For­bach sei für die Ent­wick­lung Saar­brü­ckens wich­tig und über­fäl­lig. Die Met­zer Stra­ße sei zu klein, um den Ver­kehr auf­zu­neh­men. Das täg­li­che Cha­os ver­ur­sa­che Staus, Lärm und Schad­stof­fe. Da­ge­gen bie­te nur ein Nah­ver­kehrs­mit­tel auf der Schie­ne ei­ne ech­te Ent­las­tung, sagt Schnitz­ler.

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Tho­mas Lut­ze for­dert Stadt und Land auf, end­lich ak­tiv zu wer­den und beim Bund Geld für ei­nen zu­kunfts­fä­hi­gen öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr zu be­an­tra­gen. Die neue Stre­cke müs­se für die Alt-Saar­brü­cker, Gers­wei­ler und Kla­rentha­ler gut nutz­bar und er­reich­bar sein und dür­fe des­halb nicht nur auf Ei­sen­bahn­tras­sen nach For­bach füh­ren.

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