Seg­way-Rol­ler sind für die Saar-Po­li­zei zu teu­er

Saarbruecker Zeitung - - Landespolitik -

(gda) Das Saar­land plant der­zeit kei­ne An­schaf­fung von Seg­ways für die Po­li­zei. Das teil­te das In­nen­mi­nis­te­ri­um ges­tern mit. Auf­grund der ho­hen An­schaf­fungs­kos­ten von 8000 bis 9000 Eu­ro pro Elek­tro-Rol­ler und ei­ner feh­len­den Not­wen­dig­keit im täg­li­chen Ein­satz sei ei­ne An­schaf­fung der­zeit nicht sinn­voll. Das Mi­nis­te­ri­um ver­wies auf „an­de­re drin­gen­de Be­dar­fe an Füh­rungs- und Ein­satz­mit­teln“, die Vor­rang hät­ten.

Die Frei­bur­ger Po­li­zei tes­tet der­zeit den Seg­way-Ein­satz. Auch Saar-Po­li­zis­ten hat­ten die Elek­tro-Rol­ler, auf de­nen die Fah­rer ste­hend auf ei­nem Brett ei­nen gu­ten Über­blick ha­ben, zwi­schen 2005 und 2006 aus­pro­biert und da­bei sehr gu­te Er­fah­run­gen ge­macht (wir be­rich­te­ten). Po­li­zei­spre­cher Ge­org Him­bert sprach von ei­ner er­höh­ten „Sicht­bar­keit“der Be­am­ten.

Al­ler­dings sind beim Pi­lot­pro­jekt kei­ne Da­ten für den Ein­satz im Po­li­zei­dienst er­ho­ben wor­den. Sei­ner­zeit sei es um die Ver­kehrs­si­cher­heit von Seg­ways ge­gan­gen. „Des­halb kann zur tak­ti­schen Ein­satz­taug­lich­keit nur sehr be­dingt ei­ne Aus­sa­ge er­fol­gen, die auf da­ma­li­gen Ein­zel­mei­nun­gen be­ruht“, so Mi­nis­te­ri­ums­spre­cher Mar­kus Trös­ter.

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