Lau­ra Mül­ler hofft nach gu­tem Test auf Staf­fel-Start

Saarbruecker Zeitung - - Sport - Pro­duk­ti­on die­ser Sei­te: Kai Klan­kert Ste­fan Re­gel

LON­DON (kai) Die saar­län­di­sche Sprin­te­rin Lau­ra Mül­ler darf sich bei der Leicht­ath­le­tik-WM in Lon­don gu­te Hoff­nun­gen ma­chen, in der deut­schen 4x400-Me­ter-Staf­fel an den Start ge­hen zu kön­nen. Ein ers­tes Trai­ning nach ih­rer Er­kran­kung ver­lief ges­tern Nach­mit­tag pro­blem­los. Das Trai­ning sei „sehr viel­ver­spre­chend“ver­lau­fen, sag­te ihr Trai­ner Uli Knapp. Die end­gül­ti­ge Staf­fel­be­set­zung wird aber erst heu­te nach ei­ner letz­ten Ein­heit fest­ge­legt. Die Staf­fel be­strei­tet mor­gen Mit­tag (12.20 Uhr) ih­ren Vor­lauf. Ziel ist die Qua­li­fi­ka­ti­on für den End­lauf am Sonn­tag (21.55 Uhr). Die Dud­wei­le­rin ist die zweit­bes­te deut­sche 400-Me­ter-Läu­fe­rin.

Mül­ler hat­te sich erst­mals auch für ei­ne Ein­zel­stre­cke ei­ner in­ter­na­tio­na­len Meis­ter­schaft no­mi­niert, konn­te aber im WM-Vor­lauf über 200 Me­ter nicht an­tre­ten, weil sie sich ei­nen grip­pa­len In­fekt samt Fie­ber, Kopf- und Glie­der­schmer­zen ein­ge­fan­gen hat­te. Da sie in ab­so­lu­ter Top­form war und gu­te Chan­cen aufs Halb­fi­na­le oder Fi­na­le ge­habt hät­te, war dies be­son­ders bit­ter.

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