Klitsch­ko zu Rück­tritt: „Ein Teil von mir ge­stor­ben“

Saarbruecker Zeitung - - SPORT -

(sid) Dem ehe­ma­li­gen Schwer­ge­wichts-Welt­meis­ter Wla­di­mir Klitsch­ko ist der Rück­tritt vom Bo­xen of­fen­bar sehr viel schwe­rer ge­fal­len, als es den An­schein hat­te. „Mein Plan war: Ich ge­win­ne und tre­te zu­rück. Ich war be­ses­sen da­von, die­sen Kampf zu ge­win­nen“, sag­te der 41-jäh­ri­ge Ukrai­ner in ei­nem In­ter­view. Nach der Nie­der­la­ge ge­gen den Bri­ten Ant­ho­ny Jos­hua am 29. April ha­be er da­her „100 Grün­de ge­fun­den wei­ter­zu­ma­chen – und ge­nau­so 100 Grün­de auf­zu­hö­ren. In der Zeit der Ent­schei­dung ist ein Teil von mir ge­stor­ben.“

Am En­de ha­be er sich aus dem Bauch her­aus ent­schie­den, er­klär­te Klitsch­ko: „Auch weil ich ge­merkt ha­be, dass mei­ne Mo­ti­va­ti­on in ei­nem an­de­ren Be­reich liegt. Selbst die 20 Mil­lio­nen, die ich für den Rück­kampf be­kom­men hät­te, konn­ten mich nicht um­stim­men. Wenn ich nur für Geld wei­ter­ge­macht hät­te, hät­te ich mich selbst be­tro­gen.“Am 3. Au­gust hat­te der Ukrai­ner be­kannt­ge­ge­ben, nicht mehr in den Ring zu stei­gen.

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