War­um Smart­pho­ne-El­tern ein Spiel­platz-Ri­si­ko sind

Saarbruecker Zeitung - - Erste seite -

BER­LIN (dpa/pbe) Sie ner­ven schon (ein biss­chen), die­se He­li­ko­pter-El­tern. Al­ler­dings hat die dau­ern­de Rund-um-Über­wa­chung ei­ne gu­te Sa­che, rein ge­sund­heit­lich. Sta­tis­tisch ge­se­hen ha­ben de­ren Kin­der we­ni­ger schwe­re Ver­let­zun­gen auf dem Spiel­platz. Zu­min­dest we­ni­ger als die­je­ni­gen, de­ren Ma­ma oder Pa­pa El­tern ein Zmom­bie ist, al­so ein Smart­pho­ne-Zom­bie. Wenn El­tern per­ma­nent ins Han­dy star­ren, ver­drei­facht sich das Ri­si­ko von Un­fäl­len für ih­re Kin­der. Das ha­ben ös­ter­rei­chi­sche For­scher in ei­ner Lang­zeit­stu­die be­wie­sen. Sie ver­mu­ten, dass das ge­stie­ge­ne Un­fall­ri­si­ko der Han­dy-El­tern auf „Ablen­kung“zu­rück­zu­füh­ren ist.

Aber Ach­tung: Han­dy- oder He­li-El­tern, die jetzt glau­ben, mit ei­ner ge­mein­sa­men Rutsch­par­tie al­les rich­tig zu ma­chen in Punk­to Kin­der-Ge­sund­heit, sind auch schief­ge­wi­ckelt. Auch wie­der rein sta­tis­tisch ge­se­hen na­tür­lich. Denn das Ri­si­ko ei­nes Bein­bruchs steigt merk­lich, wenn Klein­kin­der statt al­lei­ne auf dem Schoß ei­nes Er­wach­se­nen rut­schen, sa­gen die For­scher.

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