Kann sie sich nicht an­ders pro­fi­lie­ren?

Saarbruecker Zeitung - - Standpunkt - Sieg­lin­de Ma­roldt, Lands­wei­ler-Re­den

An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er ist zwar Mi­nis­ter­prä­si­den­tin, ihr De­mo­kra­tie­ver­ständ­nis be­züg­lich der Op­po­si­ti­on ist je­doch be­fremd­lich. In ei­ner De­mo­kra­tie ist die Auf­ga­be der Op­po­si­ti­on die Kon­trol­le der Re­gie­rung. So be­grü­ße ich, dass die SPD dies über­nimmt. Die Bun­des­tags­wahl zeigt, wie sich das Über­ge­wicht ei­ner Re­gie­rung ge­gen­über der Op­po­si­ti­on aus­wir­ken kann. Kann AKK sich nicht an­ders als CDU-Bun­des­vor­sit­zen­de und Kanz­ler­kan­di­da­tin pro­fi­lie­ren, als ih­ren Ko­ali­ti­ons­part­ner so zu brüs­kie­ren? Der un­pas­sen­der­wei­se er­wähn­te Wil­ly Brandt wür­de sich an­ge­sichts solch frag­wür­di­ger Po­le­mik ver­ständ­nis­los ab­wen­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.