Die „Rhein-Neckar-Zei­tung“aus Hei­del­berg schreibt zur La­ge der SPD:

Saarbruecker Zeitung - - Standpunkt - Pro­duk­ti­on die­ser Sei­te: Tho­mas Schä­fer, Frau­ke Scholl Pe­ter Se­ring­haus

Man stel­le sich vor, die Uni­on wür­de die deut­sche Ein­heit für ge­schei­tert er­klä­ren und sich von Kohl dis­tan­zie­ren. Be­grün­dung: Die Art, wie Kohl die DDR qua­si ein­ge­mein­de­te, sei schuld an den heu­ti­gen mie­sen Um­fra­ge­wer­ten. Un­vor­stell­bar? Bei der SPD – frei­lich un­ter an­de­ren Vor­zei­chen – of­fen­bar nicht. Denn was Par­tei­che­fin Andrea Nah­les in die­sen Ta­gen ver­an­stal­tet, ist nichts an­de­res als der Ab­riss des Re­gie­rungs­er­fol­ges von Ger­hard Schrö­der. Nah­les Lo­gik: Weil ihr Vor-Vor-Vor-Vor-Vor-Vor­gän­ger die­se „Agen­da 2010“durch­peitsch­te (von der Deutsch­land heu­te öko­no­misch pro­fi­tiert), des­halb stün­den die So­zi­al­de­mo­kra­ten heu­te so schlecht da. Nah­les muss schon ganz schön ner­vös sein, wenn ihr kei­ne bes­se­re Pa­ro­le ein­fällt.

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