„Reichs­bür­ger“aus Nord­saar­land muss Po­li­zei ver­las­sen

Saarbruecker Zeitung - - Heimat -

(dpa) Ein „Reichs­bür­ger“ist zu Recht aus dem Di­enst der rhein­land-pfäl­zi­schen Po­li­zei ent­las­sen wor­den. Das Ur­teil des Ver­wal­tungs­ge­richts Tri­er ge­gen den 45-Jäh­ri­gen sei seit En­de Sep­tem­ber rechts­kräf­tig, teil­te das Po­li­zei­prä­si­di­um Tri­er am Frei­tag mit. Der Mann aus dem Nord­saar­land ha­be kei­ne Be­ru­fung ge­gen die Ent­schei­dung ein­ge­legt.

Das Ge­richt hat­te dem Be­am­ten Mit­te Au­gust den Di­enst un­ter­sagt, weil er sich mit dem „Reichs­bür­ger-Spek­trum“iden­ti­fi­ziert. So soll er be­hörd­li­che Schrift­stü­cke mit Fan­ta­sie-Auf­kle­bern zu­rück an sei­nen Di­enst­herrn ge­schickt und sei­nen Vor­ge­setz­ten als „Po­li­zei­vor­stand und Ban­den­füh­rer“be­zeich­net ha­ben. Der Mann war den An­ga­ben zu­fol­ge zu­letzt bei der Po­li­zei in Mor­bach, im Kreis Bern­kas­tel-Witt­lich, ein­ge­setzt, hat­te dort „je­doch nie Di­enst ver­rich­tet“.

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