Mi­nis­ter­prä­si­den­ten leh­nen Bei­trags­sen­kung ab

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Auch in der Bei­trags­pe­ri­ode von 2017 bis 2020 wird der Rund­funk­bei­trag bei 17,50 Eu­ro im Mo­nat blei­ben. Dies be­schlos­sen die Mi­nis­ter­prä­si­den­ten der Län­der En­de Ok­to­ber in Ros­tock und spra­chen sich so­mit ge­gen die Emp­feh­lung der Kom­mis­si­on zur Er­mitt­lung des Fi­nanz­be­darfs der Rund­funk­an­stal­ten (KEF) aus. Die Kom­mis­si­on hat­te An­fang 2016 ei­ne wei­te­re Sen­kung der Tv-ge­bühr auf 17,20 Eu­ro emp­foh­len, nach­dem die öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der durch die Um­stel­lung der ehe­ma­li­gen ge­rä­te­ab­hän­gi­gen Ge­bühr auf ei­ne Haus­halts­pau­scha­le ei­nen Über­schuss von 542,2 Mil­lio­nen Eu­ro er­zielt hat­ten. Bei den Rund­funk­an­stal­ten stieß der Vor­schlag je­doch auf we­nig Ge­gen­lie­be, zu­mal die teils klam­men Drit­ten nicht über die Zu­satz­ein­nah­men ver­fü­gen dür­fen. Die Aus­sicht auf ei­ne deut­li­che­re Stei­ge­rung der Rund­funk­ge­büh­ren ab 2021, wel­che von der KEF be­reits an­ge­kün­digt wur­de, ist da­bei ein Ar­gu­ment der Mi­nis­ter­prä­si­den­ten für ih­re Ent­schei­dung. Zu­dem plä­dier­ten die Po­li­ti­ker da­für, Rück­la­gen für künf­ti­ge Kos­ten­stei­ge­run­gen zu bil­den. Die Ent­schei­dung ge­gen die Sen­kung hat­te sich in den Ta­gen und Wo­chen zu­vor be­reits ab­ge­zeich­net. SB

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