Gro­ßer Sa­tel­li­ten­an­ten­nen-ver­gleichs­test

Um auch bei schlech­tem Wet­ter mög­lichst vie­le Tv-sen­der über Sa­tel­lit se­hen zu kön­nen, soll­te die Sat-an­ten­ne ei­ne sta­bi­le Bau­form be­sit­zen. Die Gü­te der An­ten­nen ist ne­ben der Emp­fangs­leis­tung ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um. Wir neh­men zehn An­ten­nen in der Größ

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In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat die Qua­li­tät ei­ner Viel­zahl an­ge­bo­te­ner Sa­tel­li­ten­an­ten­nen dras­tisch zu­ge­nom­men. Im­mer mehr Her­stel­ler set­zen auf ei­ne sta­bi­le Bau­wei­se, so­wie ein­fa­che Mon­ta­ge. Na­tür­lich steht auch wei­ter­hin die Emp­fangs­qua­li­tät als wich­ti­ges Kri­te­ri­um oben auf der Agen­da. Der Auf­bau ei­ner Sa­tel­li­ten­an­ten­ne soll­te für den Lai­en aber auch kei­ne Hür­de dar­stel­len. Des­halb le­gen wir auch gro­ßen Wert auf ei­ne ein­fa­che Mon­ta­ge der im Lie­fer­um­fang ent­hal­te­nen Ein­zel­tei­le. Spe­zi­ell bei den An­ten­nen un­ter ei­nem Me­ter Durch­mes­ser kann da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass die­se vom Nut­zer selbst mon­tiert wer­den und nicht ein Fa­ch­in­stal­la­teur zu Ra­te ge­zo­gen wer­den muss. Be­reits bei der Mon­ta­ge wird zu­dem klar, wel­che Gü­te ei­ne An­ten­ne hat. Vie­le Plas­tik­tei­le oder gar scharf­kan­ti­ge Me­tall­bau­tei­le spre­chen nicht für ei­ne ho­he Qua­li­tät. Ins­be­son­de­re PVC hat die Ei­gen­schaft mit der Zeit sprö­de zu wer­den.

Der Test

Al­le zehn An­ten­nen kön­nen die meis­ten Punk­te im Test na­tür­lich beim Emp­fangs­test er­zie­len. Im Ge­gen­satz zu vor­an­ge­gan­ge­nen Tests wer­den die An­ten­nen al­ler­dings bei un­se­rem dies­jäh­ri­gen Test nicht mit ei­nem Re­fe­ren­zLNB aus­ge­stat­tet son­dern wir prü­fen das Zu­sam­men­spiel der Her­stel­ler­kom­po­nen­ten. Die Test­kan­di­da­ten wer­den so­mit als kom­plet­te her­stel­ler­be­zo­ge­ne Au­ßen­ein­heit be­wer­tet. In je­der An­ten­ne be­fin­det sich das vom Her­stel­ler da­zu be­reit­ge­stell­te QUAD-LNB der­sel­ben Mar­ke. Ei­ne Auf­nah­me bil­det da­bei der Her­stel­ler Dct-del­ta, wel­cher uns kein LNB be­reit­stell­te. Die­se An­ten­ne wird mit dem Spei­se­sys­tem der Gss-an­ten­ne, die sich eben­falls im Test­feld be­fin­det, ge­prüft. Al­le zehn Pro­ban­den wer­den bei gleich­blei­ben­den Wet­ter und Emp­fangs­ver­hält­nis­sen am As­tra-sa­tel­li­ten­sys­tem auf 19,2 Grad Ost ge­prüft. Im­mer wie­der er­reicht uns die Fra­ge, war­um wir ein re­la­tiv star­kes Sa­tel­li­ten­sys­tem aus­wäh­len und kei­nen exo­ti­schen Sa­tel­li­ten wie Ni­le­sat da­für nut­zen. Dies hat di­ver­se Grün­de. Zum ei­nen sol­len die An­ten­nen na­tür­lich mit den Si­gna­len ver­sorgt wer­den, die sie in der Pra­xis beim Nut­zer auch emp­fan­gen müs­sen und das ist in un­se­ren Brei­ten das As­tra-sa­tel­li­ten­sys­tem. Zum zwei­ten möch­ten wir die Emp­fangs­hel­fer mit sta­bi­len Si­gna­len, wel­che sich nicht zeit­lich än­dern, prü­fen. Hin­zu kommt, dass über das kom­plet­te Fre­quenz­band auf As­tra 19,2 Grad Ost ähn­lich brei­te Di­gi­tal­si­gna­le zu fin­den sind. Wir er­mit­teln da­bei pro An­ten­ne 10 Emp­fangs­wer­te für den Pe­gel so­wie den Trä­ger-rau­schab­stand und das Bit­feh­ler-ver­hält­nis BER. Die Emp­fangs­wer­te wer­den mit 60 Pro­zent im Ge­samt­er­geb­nis be­rück­sich­tigt, 20 Pro­zent wer­den für die Ver­ar­bei­tung ver­an­schlagt, 15 Pro­zent für die Mon­ta­ge und 5 Pro­zent für Ver­pa­ckung und Be­schrei­bung.

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