Bran­che mel­det Pro­duk­ti­ons­zu­wachs

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Der Wert der in Deutsch­land pro­du­zier­ten Schlös­ser und Be­schlä­ge liegt laut sta­tis­ti­schem Bun­des­amt im 1. Quar­tal 2016 mit ins­ge­samt rund 1,84 Mil­li­ar­den Eu­ro gut 1,5 Pro­zent über dem Vor­jah­res­quar­tal. Bei Schlös­sern und Be­schlä­gen für Ge­bäu­de sind Pro­duk­ti­ons­zu­wäch­se von vier Pro­zent auf 682,3 Mil­lio­nen Eu­ro zu ver­zeich­nen. Die Zu­lie­fe­rer zur Kfz-In­dus­trie la­gen mit ei­nem Pro­duk­ti­ons­wert in Hö­he von 597,1 Mil­lio­nen Eu­ro (-3,1 Pro­zent) un­ter dem Vor­jah­res­quar­tal. Der Pro­duk­ti­ons­wert im Mö­bel­be­reich lag hin­ge­gen auf dem Ni­veau des Vor­jah­res. Das für das ak­tu­el­le Jahr er­war­te­te Wachs­tum ist so­mit bis­lang ein­ge­tre­ten und der Fach­ver­band Schloss- und Be­schlag­in­dus­trie (FVSB) ist zu­ver­sicht­lich, dass sich die­ser Trend fort­setzt. „Für 2016 se­hen die Rah­men­be­din­gun­gen für die Bau­in­dus­trie wei­ter­hin po­si­tiv aus. Es sind stei­gen­de Bau­ge­neh­mi­gun­gen im Wohn­bau so­wie stei­gen­de Bau­in­ves­ti­tio­nen auch im Nicht­wohn­bau zu er­war­ten“, er­klärt Ste­phan Schmidt, Ge­schäfts­füh­rer des FVSB. Dies zei­gen auch die vom sta­tis­ti­schen Bun­des­amt ver­öf­fent­lich­ten Zah­len zu Bau­ge­neh­mi­gun­gen für Mai 2016. Die­se wei­sen für den Wohn­bau und Nicht­wohn­bau er­neut deut­li­che Zu­wäch­se aus. So wur­de in den ers­ten fünf Mo­na­ten des Jah­res 2016 in Deutsch­land der Bau von 148 391 Woh­nun­gen ge­neh­migt. Das wa­ren 30,6 Pro­zent mehr als im Vor­jah­res­zeit­raum. Da­bei wa­ren die ge­neh­mig­ten Woh­nun­gen im Neu­bau mit 28,7 Pro­zent im Plus, die Ge­neh­mi­gun­gen für Bau­maß­nah­men im Be­stand ver­zeich­ne­ten ei­nen Zu­wachs von 43,1 Pro­zent. Auf­grund die­ser Ent­wick­lun­gen rech­net der Fach­ver­band der Schloss- und Be­schlag­in­dus­trie für das lau­fen­de Jahr mit ei­nem Zu­wachs des Pro­duk­ti­ons­vo­lu­mens von über zwei Pro­zent für Schlös­ser und Be­schlä­ge in die­sem Sek­tor. Für 2015 war ein Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men von ins­ge­samt über sie­ben Mil­li­ar­den Eu­ro an­ge­ge­ben wor­den.

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