Her­aus­for­de­run­gen 2017

schloss+beschlagmarkt - - Editorial -

Mit po­si­ti­vem Blick star­tet die Schloss- und Be­schlag­bran­che in das neue Jahr. 2016 war für fast al­le recht er­trag­reich und die Aus­sich­ten sind ent­spre­chend gut. Den­noch gibt es ei­ni­ge Her­aus­for­de­run­gen zu be­wäl­ti­gen, wie un­se­re Neu­jahrs­um­fra­ge im Fach­han­del in die­ser Aus­ga­be deut­lich zeigt. Über­ra­schend Neu­es steht da­bei nicht auf der Agen­da. So ist bei­spiels­wei­se die Di­gi­ta­li­sie­rung ein The­ma. Da­mit ein­her geht die er­for­der­li­che Da­ten­an­pas­sung und der ei­ge­ne On­li­ne­shop. Wäh­rend die ei­nen hier schon den Pro­zess der Di­gi­ta­li­sie­rung an­ge­sto­ßen ha­ben oder ak­tiv ge­stal­ten, be­schäf­ti­gen sich an­de­re vor­erst ge­dank­lich mit den Aus­wir­kun­gen in ih­rem Um­feld. In der Sum­me wird das The­ma al­ler­dings als ei­ne ge­mein­sa­me Her­aus­for­de­rung der ge­sam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te an­ge­se­hen. Das gilt auch für die Aus­wir­kun­gen durch (ost­eu­ro­päi­sche) Im­por­te und den da­mit ver­bun­de­nen Preis­druck. Auch hier se­hen ei­ni­ge Be­frag­te es als sinn­voll an, zu­sam­men Ge­gen­maß­nah­men und Lö­sun­gen zu ent­wi­ckeln. Ei­ne wei­te­re Her­aus­for­de­rung, die na­he­zu durch­gän­gig von al­len be­nannt wird, ist der Fach­kräf­te­man­gel be­zie­hungs­wei­se die Ge­win­nung und Bin­dung von Mit­ar­bei­tern und Aus­zu­bil­den­den. Dies scheint ei­nes der dring­lichs­ten Pro­ble­me zu sein, denn al­len ist klar: Egal, wie weit man im Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­zess ist, um ein Un­ter­neh­men wei­ter auf Wachs­tums­kurs hal­ten zu kön­nen, sind und wer­den qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter in aus­rei­chen­der Zahl im­mer er­for­der­lich sein. Auch hier soll­ten al­le Be­tei­lig­ten mehr als bis­her zu­sam­men­ar­bei­ten. Hilf­reich wä­re es ver­mut­lich, ge­mein­sam un­se­re Bran­che be­kann­ter zu ma­chen, die mei­nes Erach­tens im­mer noch viel zu häu­fig un­be­ach­tet oder un­ter­schätzt wird. Da­bei gilt es, ih­re At­trak­ti­vi­tät auf­zu­zei­gen – und die hat sie durch­aus. Viel­leicht bie­tet schon die vor uns lie­gen­de BAU ei­ne Ge­le­gen­heit, hier ers­te Wei­chen zu stel­len – mit Ge­sprä­chen, ei­nem ers­ten Ide­en­aus­tausch, der Schaf­fung ei­ner Ba­sis. Auch wir von der Re­dak­ti­on wer­den wie­der die gan­ze Woche auf der BAU in Mün­chen sein und stei­gen gern in die­sen Dia­log mit ein – auch, wenn wir jetzt un­ter neu­er Un­ter­neh­mens­füh­rung vor Ort sein wer­den. Wie in der letz­ten Aus­ga­be be­rich­tet, hat Frank Wohl­farth, Ver­le­ger, Ge­schäfts­füh­rer und In­ha­ber des Ver­lags­haus Wohl­farth, im Zu­ge der Un­ter­neh­mens­nach­fol­ge das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men in neue Hän­de ge­ge­ben und da­mit auch den schloss+be­schlag­markt an die Ru­dolf Mül­ler Me­di­en­grup­pe ver­äu­ßert. Än­dern wird dies für Sie je­doch nichts. Wir wer­den wei­ter für Sie re­cher­chie­ren und über Neu­ig­kei­ten aus der Bran­che be­rich­ten. Und gern neh­men wir auch im Jahr 2017 Ih­re An­re­gun­gen auf, freu­en uns auf Ih­re Mei­nung und blei­ben im Ge­spräch. Wir se­hen uns in Mün­chen.

„Hilf­reich wä­re es, ge­mein­sam un­se­re Bran­che be­kann­ter zu ma­chen.“

Herz­li­che Grü­ße

SIL­KE KOP­PERS

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