Stu­die über Zu­kunft der Si­cher­heit

Kun­den­ana­ly­se und Stra­te­gie­emp­feh­lun­gen für Un­ter­neh­men

schloss+beschlagmarkt - - Industrie -

Schlüs­sel­tech­no­lo­gi­en zur Ent­wick­lung von Smart Ho­me und Smart Buil­ding in den nächs­ten zehn Jah­ren skiz­ziert die Trend­stu­die „Das si­che­re Ge­bäu­de der Zu­kunft“, die kürz­lich von dem Sulz­bur­ger Brand­schutz­spe­zia­lis­ten He­kat­ron ge­mein­sam mit dem Ber­li­ner Si­cher­heits­fa­cher­rich­ter Schlent­zek & Kühn und For­schern des 2b Ahead Thinktank her­aus­ge­ge­ben wur­de.

Die Stu­die struk­tu­riert zu­künf­ti­ge Kun­den­an­for­de­run­gen in neun Seg­men­ten. Dar­aus re­sul­tie­ren sie­ben „Si­cher­heits­ver­spre­chen“, die im Smart Ho­me und Smart Buil­ding durch neue Tech­no­lo­gi­en zu­künf­tig mög­lich wer­den, un­ter an­de­rem in­tui­ti­ve Be­dien­bar­keit und fle­xi­ble An­wen­dungs­sze­na­ri­en. Auf 65 Sei­ten wer­den un­ter an­de­rem die Kun­den­be­dürf­nis­se so­wie Ge­schäfts­mo­del­le ana­ly­siert und auf­ge­zeigt, fer­ner gibt es Stra­te­gie­emp­feh­lun­gen für Un­ter­neh­men. Ge­mäß der Stu­die sol­len Pro­duk­te aus­tausch­bar wer­den und das Ver­trau­en zu An­bie­tern maß­ge­schnei­der­ter Si­cher­heits­pa­ke­te wer­de den Ver­kaufs­er­folg be­stim­men. Grund­le­gen­de Vor­aus­set­zung da­für sind Da­ten­schutz und Da­ten­si­cher­heit. Die Stu­die stellt aber auch klar, dass sich der Markt nicht über Nacht ver­än­dern wird. Klas­si­sche Pro­dukt­an­bie­ter und kon­ven­tio­nel­le Si­cher­heits­dienst­leis­ter wür­den auch in den kom­men­den Jah­ren noch im Ge­schäft sein, al­ler­dings mit sin­ken­den Um­sät­zen. „Wer je­doch in zehn Jah­ren nicht vom Markt ver­schwun­den sein will, muss Si­cher­heit jetzt neu den­ken. Ent­schei­dend sind da­bei Da­ten­schutz und of­fe­ne Stan­dards, denn der Kun­de be­steht auf sei­ner In­for­ma­ti­ons­ho­heit. Er ent­schei­det, wel­che Da­ten er frei­gibt, wel­che er löscht und wel­che er für sich be­hält“, meint Chris­ti­an Kühn, Ge­schäfts­füh­rer von Schlent­zek & Kühn. Di­gi­ta­li­sie­rung, Ver­net­zung und „Big Da­ta“wür­den den Markt ent­schei­dend ver­än­dern. Der Auf­ruf Si­cher­heit neu zu den­ken, glie­dert sich in der Stu­die in vier zen­tra­le Punk­te: „1. Für Un­ter­neh­men der Si­cher­heits­bran­che ging es in der Ver­gan­gen­heit vor al­lem Dar­um, Ge­fah­ren zu ban­nen. Blei­ben Sie nicht bei der Funk­ti­on der Ge­fah­ren­ab­wehr ste­hen. Bie­ten Sie Ih­ren Kun­den, je nach de­ren Be­darf, wei­te­re tech­no­lo­gisch mög­li­che Fa­cet­ten von Si­cher­heit. Er­wei­tern Sie Ihr Ge­schäfts­mo­dell. 2. Ver­ste­hen Sie je­den Be­stand­teil des Smart Ho­me und Smart Buil­ding als ein Ele­ment, das Si­cher­heit im Ge­bäu­de schaf­fen kann. Auch die smar­te Kaf­fee­ma­schi­ne kann die Ge­bäu­de­si­cher­heit er­hö­hen. 3. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf un­ter­schied­li­che Si­cher­heits­ver­spre­chen des si­che­ren Ge­bäu­des. Ent­wi­ckeln Sie Kon­zep­te, wie bei­spiels­wei­se das Pfle­geS­mart-Ho­me, und las­sen Sie es sich von Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern wie Ver­si­che­run­gen fi­nan­zie­ren. 4. Bin­den Sie das si­che­re Ge­bäu­de in die Smart Ci­ty ein. Stei­gern Sie so die Ef­fi­zi­enz der Ener­gie­nut­zung der Stadt. Ener­gie­ver­sor­ger und Städ­te wer­den es Ih­nen mo­ne­tär dan­ken.“Die Her­aus­ge­ber stel­len die Stu­die al­len In­ter­es­sier­ten kos­ten­frei zur Ver­fü­gung. „Mit der vor­lie­gen­den Stu­die wol­len wir Trans­pa­renz schaf­fen und ei­ne Dis­kus­si­on rund um das in­tel­li­gen­te und ver­netz­te Ge­bäu­de der Zu­kunft an­re­gen“, be­grün­det Kühn die­sen Schritt. Die Stu­die steht un­ter www.si­cher­heit­di­rekt.de/trend­stu­die zum Her­un­ter­la­den zur Ver­fü­gung.

FO­TO: HE­KAT­RON

Die Her­aus­ge­ber der Trend­stu­die (v.l.): Chris­ti­an Kühn, Ge­schäfts­füh­rer von Schlent­zek & Kühn, Zu­kunfts­for­scher Micha­el Carl von 2b Ahead Thinktank und Pe­ter Ohm­ber­ger, Ge­schäfts­füh­rer von He­kat­ron.

FO­TO: 2BAHEAD

Die Stu­die steht un­ter www.si­cher­heit­di­rekt.de/ trend­stu­die zum Her­un­ter­la­den zur Ver­fü­gung.

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