Fri­sche Kon­ti­nui­tät

Bei Fuhr hat die Kun­den­si­che­rung und -pfle­ge Vor­rang vor der Ge­win­nung neu­er Kun­den

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kosi. – Als 5. Ge­ne­ra­ti­on hat Andre­as Fuhr im Ok­to­ber 2013 die Ge­schäfts­füh­rung des Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mens über­nom­men. Nach 13 Jah­ren führt seit­dem wie­der ein Fa­mi­li­en­mit­glied die Ge­schi­cke des Un­ter­neh­mens in Hei­li­gen­haus (s. Kas­ten: His­to­rie) – und das mit Fri­sche und Be­geis­te­rung, wie die Re­dak­ti­on bei ei­nem Be­such er­fah­ren durf­te.

Die Fens­ter­bau/Fron­ta­le 2016 war der Auf­takt: Mit ei­nem kom­plett neuen Mes­se­auf­tritt, der pro­fil- und werk­stoff­be­zo­gen auf­ge­baut ist, ver­leiht der Schlos­sund Be­schlag­her­stel­ler Fuhr dem Sys­tem­ge­dan­ken Aus­druck. „Es kam su­per an, auch auf der BAU 2017 zeig­ten sich die Be­su­cher be­ein­druckt. Zu­dem konn­ten wir mehr Be­su­cher ver­zeich­nen, auch in­ter­na­tio­nal. Der grö­ße­re Stand hat sich auf je­den Fall ge­lohnt“, be­stä­tigt Andrea Ban­ning, Lei­te­rin des Mar­ke­tings, im Ge­spräch mit der Re­dak­ti­on. Ei­ne Teil­nah­me an der Fens­ter­bau/Fron­ta­le so­wie der BAU sei für das Un­ter­neh­men eben­so ge­setzt, wie ei­ne Teil­nah­me an der Po­ly­clo­se in Gent, der Si­cher­heits­ex­po in Mün­chen und der Se­cu­ri­ty in Essen. Gern sei man auch auf Haus­mes­sen von Kun­den vert­re- ten. Über ei­ne Teil­nah­me an Mes­sen im ara­bi­schen Raum, wie et­wa Du­bai, wird der­zeit nicht nach­ge­dacht. „Wir müs­sen nicht zwin­gend neue Märk­te er­schlie­ßen, die wir dann wo­mög­lich nicht ad­äquat be­treu­en kön­nen“, er­läu­tert der ge­schäfts­füh­ren­de Ge­sell­schaf­ter Andre­as Fuhr. „Da ist uns die Kun­den­si­che­rung und die Pfle­ge un­se­rer Be­stands­kun­den wich­ti­ger. Da­durch wach­sen wir auf ‚un­se­ren’ Märk­ten wie den Be­Ne­Lux oder auch Frank­reich. Um neue Märk­te zu er­schlie­ßen, be­nö­tigt man ho­he In­ves­ti­tio­nen, die gut über­legt sein wol­len. Und ich will mich nicht in un­kon­trol­lier­tem Wachs­tum ver­zet­teln“, ver­deut­licht der 33-Jäh­ri­ge sei­ne Po­si­ti­on. „Zie­le wie in fünf Jah­re den Um­satz zu ver­dop­peln, gibt es bei uns nicht. Ein Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men, wie wir es sind, plant maß­voll.“Des­halb und weil die Rah­men­be­din­gun­gen wei­ter­hin gut sind, er­war­tet der Ge­schäfts­füh­rer für die­ses Jahr er­neut ein Wachs­tum im ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich. Letz­tes Jahr lag der Um­satz bei über 45 Mil­lio­nen Eu­ro, die Plan­vor­ga­ben wur­den über­trof­fen. „Wenn es sehr gut läuft, sind fünf Pro­zent Wachs­tum die­ses Jahr mög­lich, denn die Rah­men­be­din­gun­gen sind gut. Mehr wach­sen als der Markt, das ist letzt­lich un­ser Ziel.“Er­reicht wer­den soll das durch spe­zi­el­le Pro­dukt­lö­sun­gen, auf­grund de­rer Fuhr be­reits für gro­ße Partner in­ter­es­sant ist. Die­se Stra­te­gie wer­de wei­ter ver­folgt, da­bei die tech­ni­sche so­wie ver­trieb­li­che Be­treu­ung aus­ge­baut und noch mehr Prä­sen­ta­ti­ons­un­ter­stüt­zung beim Kun­den als bis­her ge­leis­tet.

Trotz Sor­gen op­ti­mis­tisch

Das hat im letz­ten Jahr be­reits so gut funk­tio­niert, dass der Ab­satz in Deutsch­land zu­ge­nom­men hat. Die Haupt­ab­satz­märk­te im Aus­land sind wei­ter­hin Po­len, die Be­Ne­Lux und Groß­bri­tan­ni­en. Der­zeit liegt die Ex­port­quo­te bei 65 Pro­zent, En­de der 90er Jah­re lag sie bei 75 Pro­zent. Der

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