Ar­beit wird fort­ge­setzt

Bünd­nis für be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en wie­der ver­eint

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Im No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res hat­ten die im­mo­bi­li­en­wirt­schaft­li­chen Ver­bän­de ihr Mit­wir­ken im Bünd­nis für be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en auf Eis ge­legt. Doch nun hat man sich ge­ei­nigt.

Die im­mo­bi­li­en­wirt­schaft­li­chen Ver­bän­de hat­ten im No­vem­ber 2016 kri­ti­sier­ten, dass die Fol­gen der Kli­ma­schutz­vor­ga­ben für den Ge­bäu­de­sek­tor im da­mals von der Bun­des­re­gie­rung be­schlos­se­nen Kli­ma­schutz­plan 2050 noch nicht kal­ku­liert sei­en. In kon­struk­ti­ven Ge­sprä­chen hät­ten sich jetzt das Bun­des­bau­mi­nis­te­ri­um und die Ver­bän­de dar­auf ge­ei­nigt, in den kom­men­den Mo­na­ten und Jah­ren Maß­nah­men zu ent­wikkeln, die so­wohl dem Kli­ma­schutz als auch dem be­zahl­ba­re Woh­nen und Bau­en ge­recht wer­den, ver­lau­tet aus dem Haus von

(SPD). Die Bun­des­bau­mi­nis­te­rin freut sich über die Ent­wick­lung: „Es ist ei­ne gute Nach­richt, dass al­le Bünd­nis­part­ner wie­der an Bord sind. Im Bünd­nis für be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en ar­bei­ten al­le am Woh­nungs­bau Be­tei­lig­ten seit 2014 er­folg­reich zu­sam­men. Wir ha­ben ge­mein­sam die Wen­de auf dem Woh­nungs­markt ge­schafft. Die­se Er­folgs­ge­schich­te kön­nen wir nun fort­schrei­ben – auch über die Bun­des­tags­wahl hin­aus. Un­se­re Woh­nungs­bau­of­fen­si­ve hat wich­ti­ge und rich­ti­ge Im­pul­se ge­ge­ben, um die drin­gend be­nö­tig­ten Woh­nun­gen auch im be­zahl­ba­ren Seg­ment zu bau­en. Dass der Ge­bäu­de­be­stand bis 2050 na­he­zu kli­ma­neu­tral sein muss, wird von Nie­man­dem an­ge­zwei­felt. Den Weg da­hin be­schrei­ten wir nun in ei­ner In­no­va­ti­ons­part­ner­schaft wie­der ge­mein­sam." Da­zu er­klär­te Vor­sit­zen­der der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft Deutsch­land (BID): „Im Bünd­nis für be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en hat die BID in in­ten­si­ver, ver­trau­ens­vol­ler Zu­sam­men­ar­beit mit dem Bun­des­bau­mi­nis­te­ri­um Emp­feh­lun­gen für mehr be­zahl­ba­ren Neu­bau er­ar­bei­tet. Auf die­ser Ver­trau­ens­grund­la­ge wol­len wir auf­tre­ten­de Ziel­kon­flik­te zwi­schen der Kli­ma­schutz­po­li­tik und der Woh­nungs- und Im­mo­bi­li­en­po­li­tik auf­lö­sen. Wir ha­ben das Bünd­nis auf ei­ne neue Ar­beits­grund­la­ge ge­stellt und den Weg für ei­ne lang­fris­ti­ge ge­mein­sa­me Zu­sam­men­ar­beit über die Bun­des­tags­wahl hin­aus ab­ge­steckt. Im Rah­men ei­ner In­no­va­ti­ons­part­ner­schaft wer­den wir in­no­va­ti­ve, wirt­schaft­li­che An­sät­ze für ei­ne tech­no­lo­gie­of­fe­ne Min­de­rung von Treib­haus­ga­sen ent­wikkeln. Da­bei wur­de auch fest­ge­legt, dass ei­ne so­zi­al­ver­träg­li­che Kli­ma­schutz­po­li­tik im­mer ei­ne ak­ti­ve För­der­po­li­tik und steu­er­li­che An­rei­ze mit­be­den­ken muss. Hier­zu wer­den ge­eig­ne­te För­der­instru­men­te ge­prüft und be­darfs­ge­recht al­ter­na­ti­ve Fi­nan­zie­rungs- und För­der­mo­del­le ent­wi­ckelt. Dar­über hin­aus wer­den wir ge­mein­sa­me For­schungs- und In­no­va­ti­ons­pro­jek­te auf den Weg brin­gen.“Auch Prä­si­dent des Ei­gen­tü­mer­ver­ban­des Haus & Grund Deutsch­land, äu­ßer­te sich zum Sach­ver­halt: „Haus & Grund strebt ei­ne lang­fris­ti­ge Part­ner­schaft mit der Bun­des­re­gie­rung an, um Kli­ma­schutz und be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en sinn­voll mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Uns ist es wich­tig, dass die Politik auch die Be­dürf­nis­se der Ei­gen­tü­mer und Be­woh­ner der Ge­bäu­de im Blick be­hält. “

FO­TO: HORST64-PIXABAY

Die Ver­bands­ar­beit für be­zahl­ba­res Woh­nen kann fort­ge­setzt wer­den.

FO­TO: BUNDESUMWELTMINISTERIUM

Bun­des­bau­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks (SPD) freut sich über die Fort­set­zung des Bünd­nis­ses.

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