Man kann nur hof­fen

Schwabmuenchner Allgemeine - - Meinung & Dialog - Fried­berg Fuch­s­tal

Zu „Star­ke Stim­me der Kom­mu­nal­po­li­tik“(Bay­ern) vom 23. No­vem­ber: Die Wahl von Augs­burgs Ober­bür­ger­meis­ter Kurt Gribl zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der CSU, hin­ter Mi­nis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer, könn­te sich als wah­rer Glücks­fall für die schwä­bisch­baye­ri­sche Me­tro­po­le ent­wi­ckeln. War es doch Horst See­ho­fer, der dar­auf hin­wies, dass die dritt­größ­te Stadt Bay­erns an Be­deu­tung und Aus­strah­lungs­kraft sich hin­ter den Me­tro­pol­re­gio­nen München und Nürn­berg nicht zu ver­ste­cken brau­che. In­ter­es­san­ter­wei­se äu­ßer­te sich Bay­erns Fi­nanz­mi­nis­ter Mar­kus Sö­der, der ja be­kannt­lich ein Schwer­ge­wicht der baye­ri­schen Fran­ken ist, in die glei­che Rich­tung. Kurt Gribl, ge­bür­ti­ger Augs­bur­ger, macht sei­ne Sa­che als Ober­bür­ger­meis­ter Augs­burgs sehr gut. Man kann hof­fen und wün­schen, dass un­ter sei­ner Amts­zeit die baye­risch-schwä­bi­sche Me­tro­po­le sich zu ei­ner höchst at­trak­ti­ven Groß­stadt ent­wi­ckeln mö­ge! Leo Ha­ger, für das Ver­bot vie­len Men­schen längst be­kannt sind. In Deutsch­land be­nut­zen zig­tau­sen­de Men­schen Can­na­bis, das ist ei­ne Tat­sa­che! Un­ter sucht­prä­ven­ti­ven Aspek­ten geht die Recht­spre­chung, die an der grund­sätz­li­chen Kri­mi­na­li­sie­rung von Can­na­bis fest­hält, an me­di­zi­ni­schen Kennt­nis­sen und the­ra­peu­ti­schen Er­for­der­nis­sen vor­bei.

Sucht ist im­mer ei­ne Krank­heit. Be­stra­fung von Kran­ken ist Kul­tur­gut des Mit­tel­al­ters. Sie zu kri­mi­na­li­sie­ren ist ei­nes auf­ge­klär­ten Ge­mein­we­sens nicht wür­dig. Jörg Kel­ler,

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