Zwi­schen Po­li­tik und Bou­le­vard

Por­trät Hör­funk-Kor­re­spon­dent, Quiz-Mo­de­ra­tor und Po­lit-Tal­ker: Gün­ther Jauch hat al­les schon ge­macht. Am Sonn­tag mo­de­riert er zum letz­ten Mal die Talk-Show „Gün­ther Jauch“im Ers­ten. War­um, das möch­te man ger­ne wis­sen

Schwabmuenchner Allgemeine - - Die Dritte Seite - VON DA­NI­EL WIRSCHING

Augs­burg Die Nach­richt be­lus­tigt Gün­ther Jauch. „Auch das wird uns nicht auf die schie­fe Ebe­ne brin­gen“, sagt er, als er von ihr er­fährt, und wen­det sich mit iro­ni­schem Lä­cheln an sei­ne Frau Thea.

Es ist ei­ne kur­ze Sze­ne, die Mar­kus Schäch­ter, der frü­he­re ZDF-In­ten­dant, da in sei­nem Buch „Die Mess­die­ner“schil­dert. Aber sie er­mög­licht ei­nen Blick dar­auf, wie Jauch wirk­lich ist. Denn der ul­kig gri­mas­sie­ren­de „Wer wird Mil­lio­när?“-Mo­de­ra­tor ist eben nur der öf­fent­li­che Jauch. Ei­ne Fern­seh­fi­gur. Es gibt kaum ei­nen an­de­ren deut­schen Pro­mi­nen­ten, der sein Pri­vat­le­ben der­art schützt.

Die Nach­richt, die Jauch, sei­ne Frau und Mit­ar­bei­ter ih­res Wein­guts in Kan­zem an der Saar be­lus­tigt? Jauch wur­de in ei­ner Um­fra­ge als ei­ner der be­lieb­tes­ten Deut­schen ge­nannt. Die Sze­ne nimmt dann die­sen Ver­lauf: Jauch wie­gelt je­de Fra­ge nach Be­deu­tung und Wir­kung „barsch und wort­karg“ab. Wer über so vie­le Jah­re so viel Geld ver­tei­le wie er in sei­ner RTL-Quiz­Show „Wer wird Mil­lio­när?“, sei not­wen­di­ger­wei­se be­lieb­ter als das Fi­nanz­amt, sagt er. Ir­gend­wann sei­en auch die Rie­sen der Bran­che wie Hans-Joa­chim Ku­len­kampff und Pe­ter Fran­ken­feld aus dem An­se­hen und der Er­in­ne­rung ge­fal­len. En­de der Sze­ne.

Jauch gilt als „un­ei­tel“. Es ist ei­nes der Wör­ter, mit de­nen Kol­le­gen und Weg­be­glei­ter ihn be­schrei­ben. „Ge­rad­li­nig“, „akri­bisch“, „ernst“, „re­flek­tiert“, „klug“sind die an­de­ren. Sein Freund, der frü­he­re „Dings­da“-Mo­de­ra­tor Fritz Eg­ner, sagt: „Der Gün­ther hat sich mensch­lich über­haupt nicht ver­än­dert in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren. Ich ha­be ihn nie als ab­ge­ho­ben oder ar­ro­gant erlebt.“

Dass sich Jauch in ei­ne Rei­he mit TV-Le­gen­den Ku­len­kampff („Ei­ner wird ge­win­nen“) und Fran­ken­feld („Mu­sik ist Trumpf“) stellt, hat nichts mit ei­nem zu gro­ßen Ego zu tun. Er ist schlicht selbst ein Rie­se der Bran­che.

Und doch. Gün­ther Jauch mag seit Jah­ren der „be­lieb­tes­te, be­kann­tes­te, glaub­wür­digs­te und sym­pa­thischs­te Talk­mas­ter im deut­schen Fern­se­hen“sein – er ist ein Phan­tom ge­blie­ben. Das wird ge­ra­de be­son­ders deut­lich. Am Sonn­tag be­en­det der „Lieb­ling der Na­ti­on“sei­ne ARD-Po­lit-Talk­show „Gün­ther Jauch“nach vier Jah­ren. War­um ge­nau? Das weiß al­len­falls sein engs­tes Um­feld. Jauch lehn­te ei­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung „so­wohl aus be­ruf­li­chen als auch aus pri­va­ten Grün­den“ab. Die Öf­fent­lich­keit rät­selt nun über die­se Grün­de und ist ir­ri­tiert.

Der Sonn­tag­abend ist das Hoch­amt des po­li­ti­schen Talks. Jauch woll­te die­se Talk­show nach dem „Tat­ort“un­be­dingt, sie soll­te die Krö­nung sei­ner Kar­rie­re sein und zei­gen: Er kann nicht nur den Qui­zOn­kel mi­men, son­dern auch die Rol­le ei­nes po­li­ti­schen Al­pha-Jour­na­lis­ten aus­fül­len. Das ist ei­ner, der Macht hat. Weil er ei­ne Wir­kung hat. Weil er bei­spiels­wei­se am Sonn­tag­abend be­stimmt, über was das po­li­ti­sche Ber­lin in den fol­gen­den Ta­gen dis­ku­tiert.

An­fang 2007 schei­ter­te Jauchs Wech­sel in die ARD als Nach­fol­ger von Sa­bi­ne Chris­ti­an­sen. Er hat­te die Ver­hand­lun­gen ab­ge­bro­chen und rech­ne­te da­nach mit den „Wich­tig­tu­ern“in dem öf­fent­lich­recht­li­chen Sen­der ab. Trau­rig und wü­tend zu­gleich. Die ARD ha­be ihn „jour­na­lis­tisch mit Haut und Haa­ren ver­ein­nah­men“wol­len. Be­rühmt wur­de sein Satz von den „Gre­mi­en vol­ler Grem­lins“. Er mein­te die Rund­funk­rä­te. Grem­lins sind Mi­ni-Mons­ter. Ech­sen­ar­tig, ag­gres­siv. Im Hol­ly­wood-Film von 1984, halb Hor­ror, halb Ko­mö­die, ver­wüs­ten sie ei­ne Kle­in­stadt.

Am 11. Sep­tem­ber 2011 soll­te Gün­ther Jauch schließ­lich doch „Gün­ther Jauch“in der ARD mo­de­rie­ren. Er war an­ge­kom­men. Dach­te die Öf­fent­lich­keit. Und er dach­te es wohl auch.

War­um al­so hört er jetzt auf und war­tet nicht ein­mal bis zum Jah­res- en­de? Hat er sich über die „Grem­lins“ge­är­gert? Dar­über, dass ihm Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel vor Kur­zem ab­sag­te und in die Talk­show von An­ne Will ging – sei­ne Vor­gän­ge­rin und Nach­fol­ge­rin? Oder ist er die stän­di­ge Kri­tik an sei­ner Sen­dung leid?

„Gün­ther Jauch kann kei­nen Po­lit-Talk“, ver­riss ihn vor gut ei­nem Mo­nat ein Kri­ti­ker. Das war, nach­dem Jauch den thü­rin­gi­schen AfDLan­des­vor­sit­zen­den Björn Hö­cke in sei­ner Sen­dung zu Gast hat­te. Ein bi­zar­rer Auf­tritt. Erst häng­te der Rechts­po­pu­list ein Deutsch­land­Fähn­chen über sei­ne Ses­sel­leh­ne, spä­ter be­haup­te­te er, die ARD sei gleich­ge­schal­tet und Jauch ha­be „sich selbst kon­di­tio­niert“.

Das Me­dien­echo war ver­hee­rend – für Hö­cke und Jauch. Ver­nich­ten­de Kom­men­ta­re ha­gel­te es re­gel­mä­ßig in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren, der Te­nor: Jauch ha­be ver­sagt. Wir­ke lust­los und des­in­ter­es­siert. Sei über­for­dert und vor­ge­führt wor­den von Po­li­ti­kern wie Hö­cke. Ha­be nicht nach­ge­hakt. Er sei „der Kö­nig des be­lang­lo­sen Plau­derns“und nicht ein­mal ein Jour­na­list. Wör­ter wie Schlä­ge.

Wahr­schein­lich schmer­zen sie den TV-Rie­sen Jauch. Es ist be­kannt, dass er vie­les per­sön­lich nimmt und sich so­gar über Klei­nig­den

Her­kunft Gün­ther Jauch wur­de am 13. Ju­li 1956 in Müns­ter ge­bo­ren – als äl­tes­tes von drei Kin­dern. Sein Va­ter war selbst ein be­kann­ter Jour­na­list: Ernst-Al­f­red Jauch lei­te­te das Bü­ro der Ka­tho­li­schen Nach­rich­ten-Agen­tur in West­ber­lin. 2010 kauf­te Gün­ther Jauch das Wein­gut Ot­he­gra­ven an der Saar aus dem Be­sitz ei­ner Ver­wand­ten. Auf dem Wein­gut, das sei­nen Vor­fah­ren seit mehr als 200 Jah­ren ge­hört und zu den bes­ten Deutsch­lands zählt, ver­brach­te er als Kind öf­ter sei­ne Fe­ri­en.

Fa­mi­lie Gün­ther Jauch ist seit 2006 mit sei­ner lang­jäh­ri­gen Le­bens­ge­fãhr­tin Thea Sih­ler ver­hei­ra­tet. Sie le­ben am Pots­da­mer Hei­li­gen­see. Das Paar hat vier Töch­ter. Jauchs Pri­vat­ver­mö­gen wur­de ein­mal auf 40 Mil­lio­nen Eu­ro ge­schätzt. (AZ) kei­ten auf­re­gen kann. Wie rie­sig muss sein Är­ger sein, wenn er sich miss­ver­stan­den und un­ter­schätzt fühlt? Jauch stu­dier­te einst in München Po­li­tik und wur­de schon früh in sei­ner Kar­rie­re, 1983, Hör­fun­kKor­re­spon­dent des Baye­ri­schen Rund­funks in Bonn, wo er für al­le Pro­gram­me über die Bun­des­po­li­tik be­rich­te­te. In den 80er Jah­ren war er im Ge­spräch als Mo­de­ra­tor der ZDF-Nach­rich­ten­sen­dung „heu­tejour­nal“. Dar­aus wur­de nichts.

„Das war ein CSU-Pos­ten, den Job be­kam ein an­de­rer“, sag­te er in ei­nem sei­ner sel­te­nen In­ter­views. Nach­dem er die­se „Pro­porz­num­mer“ver­stan­den hat­te, leg­te er sich, so nann­te Jauch das, ei­ne Art „Kar­rie­re-By­pass“: die Un­ter­hal­tung. Seit­dem ver­sucht er ei­nen Spa­gat zwi­schen leicht und schwer, zwi­schen Bou­le­vard und Reichs­tag. Vor „Gün­ther Jauch“do­mi­nier­te klar der Bou­le­vard.

Ein Weg­be­glei­ter, der sei­nen Na­men nicht in der Zei­tung le­sen will, glaubt, Jauch wer­de sei­ne Kar­rie­re vor der Ka­me­ra mit 60 Jah­ren ganz be­en­den, al­so auch sei­ne RTLShows „Wer wird Mil­lio­när?“oder „Die 2 – Gott­schalk & Jauch ge­gen AL­LE“. Jauch wird im nächs­ten Jahr am 13. Ju­li 60.

Spe­ku­la­tio­nen. Mut­ma­ßun­gen. Ge­rüch­te. Und wie­der und wie­der die Fra­ge: Wann ist der rich­ti­ge Zeit­punkt für das En­de ei­ner so gro­ßen Kar­rie­re? Jauch hat nach wie vor ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum, das ihn im Ge­gen­satz zu sei­nen Kri­ti­kern liebt. Sei­ne Ein­schalt­quo­ten und Markt­an­tei­le fuh­ren zu­letzt zwar Ach­ter­bahn, sind al­ler­dings hoch.

Gün­ther Jauch schweigt auf An­fra­ge. Tho­mas Gott­schalk schickt ei­ne E-Mail: „In Sa­chen Gün­ther ver­mei­de ich es im­mer, als Kron­zeu­ge an­ge­ru­fen zu wer­den, wenn sich je­mand für ihn in­ter­es­siert. Er hält das um­ge­kehrt ge­nau­so, da bit­te ich um Ver­ständ­nis.“Fritz Eg­ner spricht. „Es gibt bei uns ei­ne Ver­ein­ba­rung – wir re­den oft und ger­ne mit­ein­an­der, aber sel­ten über­ein­an­der“, er­klärt er am Te­le­fon. Jauch, Gott­schalk und Eg­ner sind seit Jahr­zehn­ten be­freun­det. Ei­ne Sel­ten­heit im Show­ge­schäft, in dem Neid und Miss­gunst herr­schen. Nur ein ech­ter Freund wie Eg­ner kann sa­gen: „Nach ei­nem Ge­spräch mit Gün­ther oder Tho­mas geht’s mir im­mer bes­ser – sie sind mei­ne per­sön­li­chen Psy­cho­lo­gen.“

Die drei ken­nen sich seit den spä­ten 70ern aus ih­ren ge­mein­sa­men Ra­dio­ta­gen beim Baye­ri­schen Rund­funk in München. Ei­ne Zeit, die sie prägt. Da­mals ge­hen sie mit­ein­an­der Mit­tag es­sen, tau­schen sich über ih­re noch jun­gen Kar­rie­ren aus, ho­len abends im Wie­n­er­wald-Re­stau­rant Hendl und Pom­mes und zie­hen nachts auch mal um die Häu­ser. Das „Nar­ren­schiff“nennt man sie im Sen­der und nimmt sie an­fangs nicht ernst, er­in­nert sich Eg­ner. Aber man lässt sie ma­chen.

Tho­mas Gott­schalk hat be­reits von 1977 an auf Bay­ern 3 mit „Pop nach acht“ei­ne ei­ge­ne Mu­sik­sen­dung. Er ist Jauchs Idol. „Um Tho­mas zu im­po­nie­ren, bin ich als Re­por­ter in Dis­ko­the­ken ge­gan­gen und ha­be mich vor lau­fen­dem Mi­kro­fon von den Tür­ste­hern ab­wim­meln las­sen“, er­zähl­te Jauch vor ein paar Jah­ren Ul­li Wen­ger von Bay­ern 3. Gott­schalk ha­be das sehr in­ter­es­sant ge­fun­den. „So war ich prak­tisch in sei­ner Sen­dung drin als klei­ner Au­ßen­re­por­ter.“Gott­schalk wird sein För­de­rer und Freund – und Jauch, der im Sen­der als „Lausbub in Je­ans“be­kannt ist, gilt fort­an nicht nur als jour­na­lis­tisch am­bi­tio­niert, son­dern auch als Un­ter­hal­tungs­ta­lent. Da­bei ha­be er im­mer „gro­ße Angst“ge­habt, „in die Un­ter­hal­tung ab­zu­glei­ten, aber Tho­mas woll­te mich da im­mer rein­quat­schen“, sag­te er.

Der Rest ist Ge­schich­te. Ei­ne, die wo­mög­lich all­mäh­lich zu En­de geht wie die von Ste­fan Ra­ab, der sich im Al­ter von 49 Jah­ren als ProSie­benMo­de­ra­tor zu­rück­zieht. Am 19. De­zem­ber ist für Ra­ab vor der Ka­me­ra Schluss. Si­mo­ne Bartsch wi­der­spricht: Jauch zie­he sich nicht aus dem Fern­seh­ge­schäft zu­rück, er wer­de „wei­ter­hin im TV prä­sent sein“. „Die Sen­dung ,Wer wird Mil­lio­när?‘ wird Herr Jauch auch wei­ter­hin mo­de­rie­ren.“Bartsch ist in der Pro­duk­ti­ons­fir­ma i&u TV für Pres­se­an­fra­gen zu­stän­dig – es ist Jauchs Fir­ma. Er hat sie vor 15 Jah­ren

„Wenn es um Gün­ther Jauch geht, ver­mei­de ich es im­mer, als Kron­zeu­ge an­ge­ru­fen zu wer­den.“

Tho­mas Gott­schalk

Der pri­va­te Gün­ther Jauch „War­um er nach vier Jah­ren sei­ne Talk-Show auf­gibt, das muss er selbst ein­mal er­zäh­len.“

Fritz Eg­ner

ge­grün­det, ist Al­lein­ge­sell­schaf­ter und Chef von rund 140 Mit­ar­bei­tern. Das Kür­zel steht für „In­for­ma­ti­on und Un­ter­hal­tung“.

Fritz Eg­ner re­det lan­ge von sei­nem Freund Gün­ther und den ge­mein­sa­men Ra­dio­ta­gen. Jetzt kommt sein Re­de­fluss ins Sto­cken. Er hat die Fra­ge er­war­tet. Er über­legt. „War­um er nach vier Jah­ren sei­ne Talk-Show auf­gibt, das muss er selbst ein­mal er­zäh­len. Aber manch­mal ver­schie­ben sich im Le­ben die Prio­ri­tä­ten – und das mag beim Gün­ther jetzt auch so sein“, sagt er dann. Jauch ha­be „we­nig Zeit in den letz­ten Jah­ren“ge­habt. „Er will jetzt wie­der Zeit ge­win­nen, wie­der mehr pri­va­te Kon­tak­te pfle­gen.“Vor sechs Jah­ren mach­te sich auch Gün­ther Jauch öf­fent­lich Ge­dan­ken über ein Le­ben nach dem Fern­se­hen. Er ha­be „von der Welt ja nix ge­se­hen“und „im­mer nur ge­ar­bei­tet“, sag­te er.

Am Sonn­tag, in der 157. und letz­ten Fol­ge von „Gün­ther Jauch“, tritt Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le als ein­zi­ger Gast auf. Das The­ma: „Am En­de ei­nes Kri­sen­jah­res“.

Zwei Ge­sich­ter des Gün­ther Jauch: Das se­riö­se (links) in sei­ner po­li­ti­schen Talk-Show „Gün­ther Jauch“im ARD-Fern­se­hen und das spa­ßi­ge in der po­pu­lä­ren RTL-Quiz-Show „Wer wird Mil­lio­när?“.

Fotos: Imago (2), Marc Mül­ler/dpa, Ben­no Krae­h­ahn/RTL

Foto: Bach­mann, dpa

Gün­ther Jauch mit sei­ner Frau Thea Sih­ler-Jauch 2009 auf dem Weg zur Trau­ung des frü­he­ren bran­den­bur­gi­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Platz­eck und des­sen Frau.

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