16 000 Kin­der­sol­da­ten im Süd­su­dan zwangs­re­kru­tiert

Schwabmuenchner Allgemeine - - Politik -

Im Süd­su­dan sind nach Ein­schät­zung des UN-Kin­der­hilfs­werks Unicef in die­sem Jahr rund 16 000 Kin­der von den ver­schie­de­nen Kon­flikt­par­tei­en als Kin­der­sol­da­ten zwangs­re­kru­tiert wor­den. Trotz der Un­ter­zeich­nung ei­nes Frie­dens­ver­trags im Au­gust ge­be es „kaum Zei­chen der Bes­se­rung“, sag­te Unicef-Spre­cher Chris­to­phe Bou­lier­ac. Lan­des­weit wür­den zu­dem wei­ter­hin Kin­der er­mor­det, ent­führt und se­xu­ell miss­braucht. Ver­schie­de­ne be­waff­ne­te Grup­pie­run­gen re­kru­tie­ren laut Unicef vor al­lem Jun­gen, aber auch Mäd­chen. Bei Kämp­fen im Süd­su­dan wur­den seit En­de 2013 zehn­tau­sen­de Men­schen ge­tö­tet, 2,2 Mil­lio­nen er­grif­fen die Flucht.(afp)

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