Bun­des­wehr ent­lässt zwei Of­fi­ziers­an­wär­ter frist­los

Schwabmuenchner Allgemeine - - Politik -

Die Er­mitt­lun­gen ge­gen rechts­ra­di­ka­le Sol­da­ten an der Bun­des­wehrU­ni­ver­si­tät in Mün­chen ha­ben ei­nem Me­dien­be­richt zu­fol­ge ers­te Kon­se­quen­zen. Nach In­for­ma­tio­nen des Nach­rich­ten­ma­ga­zins Der Spie­gel wur­den in der ver­gan­ge­nen Wo­che zwei jun­ge Of­fi­ziers­an­wär­ter frist­los aus der Bun­des­wehr ent­las­sen. Sie sei­en En­de 2016 und An­fang die­ses Jah­res durch Sprü­che wie „Ju­den-Schwein“und „Heil Hit­ler“auf­ge­fal­len. Die Er­mitt­lun­gen des Mi­li­tä­ri­schen Ab­schirm­diens­tes (MAD) ge­gen meh­re­re ak­ti­ve und ehe­ma­li­ge Stu­den­ten der Bun­des­wehr-Uni wa­ren im Zu­sam­men­hang mit den Nach­for­schun­gen im Fall des rechts­ex­tre­men Ober­leut­nants Fran­co A. be­kannt ge­wor­den. Der Ter­ror­ver­däch­ti­ge und sein mut­maß­li­cher Kom­pli­ze Ma­xi­mi­li­an T. hat­ten mög­li­cher­wei­se bei­de Kon­takt zu ei­nem Stu­den­ten der Hoch­schu­le, der dem MAD schon frü­her we­gen rech­ter Um­trie­be auf­ge­fal­len war. (dpa)

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