So kön­nen Sie ih­re Putz­frau le­gal be­schäf­ti­gen

Schwabmuenchner Allgemeine - - Geld & Leben -

Wer ei­ne Putz­frau an­stel­len möch­te, hat meh­re­re Mög­lich­kei­ten. Al­len ge mein ist, dass sich Tei­le der Kos­ten bei der Steu­er als „Haus­halts­na­he Di­enst­leis­tun­gen“ab­set­zen las­sen – so fern das Geld über­wie­sen und nicht bar aus­ge­zahlt wor­den ist.

Auf Rech­nung In die­sem Fall hat die Rei­ni­gungs­kraft ein Ge­wer­be an­ge mel­det. Der Ar­beit­ge­ber er­hält ei­ne Rech­nung, die er be­zahlt. Sinn­voll ist das, wenn man nur un­re­gel­mä­ßig Hil­fe braucht, z. B. zum Fens­ter­put­zen.

Auf Mi­ni­job Ba­sis Mehr als 300 000 Putz­hil­fen sind deutsch land­weit als Mi­ni­job­ber an­ge­mel­det. Vor der Ein­füh­rung des Mi­ni­jobs 2003 wa­ren es noch 40 000. Der Bü­ro kram für ei­ne ent­spre­chen­de An­mel dung hält sich in Gren­zen. Im In­ter­net lässt sich der so­ge­nann­te Haus­halts scheck aus­dru­cken. Die DIN A4 Sei­te muss mit dem Mi­ni­job­ber aus­ge­füllt – das dau­ert rund zehn Mi­nu­ten – und dann an die Mi­ni­job Zen­tra­le der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung ge schickt wer­den. Die­se über­nimmt die An­mel­dung zur ge­setz­li­chen Un­fall­ver si­che­rung und den Ein­zug der Bei trä­ge für die So­zi­al­ver­si­che­rung. Ach tung: Mi­ni­job­ber ha­ben An­spruch auf Ur­laub und Lohn­fort­zah­lung im Krank heits­fall. Dem Ar­beit­ge­ber ste­hen sei­ner­seits aber auch Gel­der bei Krank heit und Schwan­ger­schaft zu. Die Ab­ga­ben für den Ar­beit­ge­ber an die Mi­ni­job Zen­tra­le be­tra­gen 14,8 Pro zent des Ar­beits­ent­gelts. Bei­spiel Rech­nung: Wer 200 Eu­ro im Mo­nat aus­gibt, zahlt 29,60 Eu­ro an Steu­ern und So­zi­al­ab­ga­ben. Da man über die Steu­er­er­klä­rung bis zu 510 Eu­ro vom Fi­nanz­amt zu­rück­er­stat­tet be­kom­men kann, glei­chen sich die Aus­ga­ben teil­wei­se aus.

www.mi­ni­job zen­tra­le.de

Über Agen­tur Wer es ganz be­quem und da­zu ei­ne aus­ge­bil­de­te Fach kraft ha­ben will, wen­det sich am bes­ten an Ein­rich­tun­gen wie das DHB Netz werk Haus­halt. Hier wer­den ne­ben Kos ten für die An­fahrt 23,50 Eu­ro plus Mehr­wert­steu­er an St­un­den­lohn fäl­lig. Das ist nicht die güns­tigs­te, aber ei­ne si­che­re Va­ri­an­te. (nist)

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