Vit­amin D

Schwabmuenchner Allgemeine - - Gesundheit -

Der Stoff heißt nicht oh­ne Grund „Son­nen­vit­amin“. Da nur we­ni­ge Le­bens­mit­tel, et­wa Fett­fisch wie Lachs oder Aal und ei­ni­ge Pilzar ten, gu­te Vit­amin D Lie­fe­ran­ten sind, ist der Kör­per auf die Ei­gen pro­duk­ti­on an­ge­wie­sen: Durch Son nen­licht­be­strah­lung bil­det die Haut das Vit­amin selbst. Vor al­lem im Win­ter kann es aber leicht zu Eng päs­sen kom­men, da die Son­nen strah­lung nicht in­ten­siv ge­nug ist. Das Ro­bert Koch In­sti­tut (RKI) geht da­von aus, dass rund 60 Pro­zent der Bun­des­bür­ger nicht op­ti­mal mit Vit­amin D ver­sorgt sind. Ein Man­gel kann der Ge­sund­heit scha den: Die Sub­stanz er­füllt viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben, vor al­lem sorgt sie da­für, dass die Kno­chen hart wer­den. Den­noch wer­den Vit­amin D Ta­blet ten nicht all­ge­mein emp­foh­len. Ob und in wel­cher Do­sis sol­che Prä­pa­ra te ge­nom­men wer­den sol­len, soll­te in­di­vi­du­ell der Arzt ent­schei­den, heißt es beim RKI. Wich­tig kön­nen Sup ple­men­te ins­be­son­de­re für äl­te­re Men­schen sein: Die Haut kann mit zu­neh­men­dem Al­ter we­ni­ger Vit­amin D her­stel­len. (toll)

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