Augsburg wür­den hö­he­re Häu­ser gut ste­hen

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg -

Zum The­ma Woh­nen in Augsburg und dem Ar­ti­kel „Mar­ti­ni öff­net sei­nen Park für Woh­nun­gen und das Thea­ter“vom 3. Ju­ni: Der Augs­bur­ger „Flä­chen­fraß“ist enorm, lau­te­te ei­ne der Über­schrif­ten in der Aus­ga­be am Pfingst­sams­tag. Gleich­zei­tig wird über das Bau­vor­ha­ben im Mar­ti­ni-Park be­rich­tet, wo 360 Woh­nun­gen in Ge­bäu­den mit drei, vier und fünf Stock­wer­ken ge­plant sind.

Bei ei­ner wach­sen­den Ein­woh­ner­zahl, viel zu we­nig Woh­nun­gen und viel zu we­nig Flä­chen für Neu­bau­ten kann es sich die Stadt gar nicht leis­ten, nur so nied­rig zu bau­en – der ein­zi­ge Aus­weg aus die­ser Mi­se­re ist doch nur der Weg nach oben.

Na­tür­lich muss sich die Stadt dann mit ei­ner Ve­rän­de­rung des Stadt­bil­des an­freun­den, aber wenn bei­spiels­wei­se im Mar­ti­ni-Park die Ge­bäu­de um ein Stock­werk hö­her wer­den und wenn bei dem vor Mo­na­ten an­ge­kün­dig­ten Pro­jekt an der Bahn­stra­ße in der Nä­he der Bahn­glei­se Häu­ser mit acht oder mehr Stock­wer­ken ent­ste­hen, dann kann das un­ser Stadt­bild si­cher ver­tra­gen.

Ei­ner auf­stre­ben­den Stadt Augsburg ste­hen hö­he­re Häu­ser si­cher gut – und sie hel­fen, aus ei­ner Not ei­ne Tu­gend zu ma­chen. Horst Ha­ßold, Augsburg

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