Air Berlin Chef zeigt sich an­leh­nungs­be­dürf­tig

Schwabmuenchner Allgemeine - - Wirtschaft -

Air-Berlin-Chef Tho­mas Win­kel­mann fasst für die Ret­tung der hoch ver­schul­de­ten und von Ver­spä­tun­gen ge­plag­ten Air­line ei­ne er­wei­ter­te Part­ner­schaft mit der Luft­han­sa ins Au­ge. „Wir müs­sen 2017 ei­nen Part­ner fin­den, und die Luft­han­sa ist ei­ner von ei­ni­gen mög­li­chen“, sag­te der Ma­na­ger. „Ich prü­fe al­les, was für Air Berlin Sinn er­gibt und die Ar­beits­plät­ze lang­fris­tig si­chert.“Win­kel­mann, frü­he­rer Chef der Luft­han­sa-Toch­ter Ger­m­anwings, war im Fe­bru­ar von Deutsch­lands größ­ter Flug­ge­sell­schaft auf den Chef­ses­sel von Air Berlin ge­wech­selt. Vor­wür­fe, er sol­le Air Berlin her­un­ter­wirt­schaf­ten, da­mit die Luft­han­sa die klei­ne­re Ri­va­lin schlucken kann, wies er zu­rück. „Das ist blan­ker Hohn. Ich ha­be ei­nen Ver­trag un­ter­schrie­ben, und den will ich min­des­tens er­fül­len.“(dpa)

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