Das „Feind­bild Au­to“

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - Zum sel­ben The­ma: Andrea Lang, Chris­toph Za­lew­ski,

Stän­dig wird Au­to­fah­rern von un­se­rer Stadt­re­gie­rung vor­ge­wor­fen, schuld an der ho­hen Fe­in­staub­be­las­tung zu sen. Dann wer­den aber mit tau­send Aus­re­den al­te gro­ße Bäu­me zer­stört, wel­che für un­se­re Um­welt äu­ßerst wert­voll sind, da sie ge­nau die­sen Fe­in­staub aus der Luft fil­tern. Ge­ra­de un­ser so­ge­nann­ter amt­li­cher „Um­welt­schüt­zer“der Stadt fin­det stän­dig Aus­re­den: der Baum war krank usw. Die „Er­satz­pflan­zun­gen“sind lä­cher­lich. Bis die­se Bäu­me so wert­voll für un­se­re Luft sind, ver­ge­hen vie­le, vie­le Jah­re. So lan­ge hat man ja das Feind­bild Au­to zum Ablen­ken. im Kreu­zungs­be­reich ach­ten, und, Ach­tung: ein­fach mal ste­hen­blei­ben, wenn der Ver­dacht auf­kommt, dass der ab­bie­gen­de LKW mich nicht sieht, auch wenn ich Vor­fahrt ha­be. Die bes­te Vor­fahrt nützt mir nichts, wenn ich da­bei un­ter die Rä­der kom­me. Lei­der hat man in­zwi­schen bei vie­len Augsburger Rad­fah­rern, die es mit den Ver­kehrs­re­geln meist recht lo­cker neh­men, das Ge­fühl, man müs­se buch­stäb­lich über Lei­chen ge­hen, um mög­lichst schnell von A nach B zu kom­men – oder man fährt ein­ar­mig und glotzt da­bei ins Han­dy, was ich auch öf­ter be­ob­ach­ten konn­te.

Augs­burg

Stadt­ber­gen

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