Im­mer mehr Fett­lei­bi­ge

Zahl ver­dop­pel­te sich

Schwabmuenchner Allgemeine - - Panorama | Capito -

Washington Krank­haf­tes Über­ge­wicht be­droht welt­weit die Ge­sund­heit von im­mer mehr Men­schen. Laut ei­ner Un­ter­su­chung hat sich die Zahl der Fett­lei­bi­gen in 73 Län­dern seit 1980 mehr als ver­dop­pelt.

2015 sei­en dort 603,7 Mil­lio­nen Er­wach­se­ne so­wie 107,7 Mil­lio­nen Kin­der fett­lei­big ge­we­sen. Zwar hat sich die Zahl der Men­schen seit den 1970er Jah­ren auf der Welt bald auch fast ver­dop­pelt. Das re­la­ti­viert das Pro­blem aber nicht: Durch die Zu­nah­me sind schließ­lich auch die mit Über­ge­wicht ver­bun­de­nen Krank­hei­ten wei­ter ver­brei­tet.

„Wer nicht auf sei­ne Ge­wichts­zu­nah­me ach­tet, setzt sich Ge­fah­ren und Ri­si­ken aus“, war­nen die Au­to­ren – et­wa Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen, Dia­be­tes, Krebs „und an­de­re Krank­hei­ten, die das Le­ben ge­fähr­den“.

Nach An­ga­ben der Or­ga­ni­sa­ti­on für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (OECD) ist in Deutsch­land fast je­der vier­te Er­wach­se­ne fett­lei­big. Deut­lich mehr sind es in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und in Me­xi­ko, we­ni­ger in Ja­pan und Ko­rea.

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