Ge­fahr statt Schutz

Schwabmuenchner Allgemeine - - Meinung & Dialog - Mit­le­sen“(Seite 1) vom 12. Ju­ni: Ju­li­an Seet­ha­ler, Buch­loe

Zu „Der Staat will im In­ter­net noch mehr Da will der Mi­nis­ter schon wie­der Mil­li­ar­den Eu­ro für Bür­ger­rechts­ver­let­zun­gen ver­schwen­den. Und das, ob­wohl sein chro­nisch über­stra­pa­zier­ter Si­cher­heits­ap­pa­rat selbst mit der ak­tu­el­len In­for­ma­ti­ons­men­ge nicht mit­hal­ten kann, wie im­mer wie­der of­fen­sicht­lich wird (z.B. Am­ri). Da­ne­ben schwa­felt er ger­ne von IT-Si­cher­heit, will die­se aber von staat­li­chen Stel­len un­ter­gra­ben las­sen. Wie sehr das die All­ge­mein­heit ge­fähr­det – und nicht schützt – zeig­ten erst letz­tens die „Wan­na Cry“-Lü­cken auf. Die Be­hör­den nutz­ten lie­ber Soft­ware­feh­ler für Spio­na­ge, an­statt den Her­stel­ler zu in­for­mie­ren, so­dass Kri­mi­nel­le Mil­lio­nen Com­pu­ter welt­weit lahm­le­gen konn­ten. Ach ja: War­um ist ein Brief im Um­schlag ei­gent­lich schüt­zens­wer­ter als ei­ne ver­schlüs­sel­te E-Mail?

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