Das Rad bie­tet viel mehr

Schwabmuenchner Allgemeine - - Schwabmünchen - VON MA­XI­MI­LI­AN CZYSZ mcz@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

In Kö­nigs­brunn, Bo­bin­gen und Neu­säß füh­len sich die Rad­fah­rer wohl: Die drei Städ­te lie­gen im ak­tu­el­len ADFC-Ran­king der Or­te ver­gleich­ba­rer Grö­ße in Deutsch­land vor­ne, in Bay­ern sind sie so­gar spit­ze. In Schwabmünchen und in Stadt­ber­gen gibt es Kri­tik: Das geht aus der Aus­wer­tung der nicht re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge her­vor.

Ins­ge­samt hat sich das „Fahr­rad­kli­ma“– al­so die wahr­ge­nom­me­ne Fahr­rad­freund­lich­keit deut­scher Städ­te und Ge­mein­den – seit der letz­ten Um­fra­ge leicht ver­schlech­tert und liegt nun bei 3,81 (2014: 3,74). Die Stadt­vä­ter soll­ten die Ana­ly­se ernst neh­men: Sie ist ein güns­ti­ges In­stru­ment, um die Be­dürf­nis­se vor Ort bes­ser ein­schät­zen und dar­aus neue Schlüs­se für Ve­rän­de­run­gen zie­hen zu kön­nen.

Die sub­jek­ti­ve Ein­schät­zung der Be­frag­ten muss al­len auch wie­der vor Au­gen füh­ren: Das Fahr­rad ist ein in­di­vi­du­el­les, fle­xi­bles, güns­ti­ges und ge­sun­des Ver­kehrs­mit­tel, das im ver­dich­te­ten Stra­ßen­ver­kehr der Städ­te im­mer wich­ti­ger wird. Auch bei der Ent­wick­lung des länd­li­chen Raums spie­len Draht­esel ei­ne Rol­le: Als Zu­brin­ger zum öf­fent­li­chen Ver­kehr oder als Mög­lich­keit, die Vor­zü­ge der Na­tur ent­schleu­nigt aus­zu­kos­ten.

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