Prak­ti­sche Lö­sung für Bio­ton­nen Pro­blem

Schwabmuenchner Allgemeine - - Raum Schwabmünchen | Lechfeld - Richard Scherer, Ay­stet­ten

Zu „Bio­ton­nen plat­zen, und Bür­ger müs­sen zah­len“vom 3. Ju­ni: Nach­dem in dem oben ge­nann­ten Bei­trag al­le Fak­ten und Kom­men­ta­re zu­las­ten der Be­nut­zer der Bio­ton­nen ge­hen, bin ich doch der Mei­nung, dass es für al­le Be­tei­lig­ten ei­ne zu­frie­den­stel­len­de Lö­sung ge­ben muss. In ei­nem Bei­spiel ist der Scha­den im Fe­bru­ar auf­ge­tre­ten, ei­ne Über­la­dung scheint in die­ser Jah­res­zeit wohl aus­ge­schlos­sen. Zu dem The­ma Be­la­dung: Ich darf in ei­ne 240-Li­ter-Ton­ne Gras- und He­cken­schnitt, Fall­obst und Ähn­li­ches, al­les was­ser­hal­ti­ge Gut ein­fül­len – wenn ich nur 75 Pro­zent des Vo­lu­mens nut­ze, bin ich bei 180 kg. Wer kann mir nun sa­gen, wie ich die ge­nann­ten 110 kg er­mit­teln soll? Ba­de­zim­mer­waa­ge in den Gar­ten? Je­den Ei­mer Bio­müll vor dem Ein­fül­len ab­wie­gen? Das kann doch nie­mand den „Gart­lern“oder den äl­te­ren Leu­ten zu­mu­ten.

Üb­ri­gens, ich woll­te mich mit dem Ton­nen-Her­stel­ler in Ver­bin­dung set­zen we­gen der DINNorm und Ma­te­ri­al­stär­ke – für 120er-Ton­nen gleich wie bei 240erTon­nen? Lei­der nicht mög­lich, kei­ne Her­stel­ler­an­ga­be auf der Ton­ne. Mei­ne Pro­blem­lö­sung: Im Som­mer­halb­jahr, wenn sehr viel Grün­gut ne­ben An­de­rem an­fällt, soll­te die Ton­ne wö­chent­lich ge­leert wer­den. Im Win­ter­halb­jahr, wenn we­nig bis kei­ne Gar­ten­ab­fäl­le an­fal­len, wür­de ei­ne vier­wö­chent­li­che Lee­rung aus­rei­chen. Die Ge­samt­zahl der Lee­run­gen pro Jahr wä­re so­mit die glei­che und das Gan­ze da­durch auch kos­ten­neu­tral. Bür­ger­nä­he und Bür­ger­freund­lich­keit sind doch wich­ti­ge The­men beim Land­rats­amt, oder ir­re ich mich?

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