Stadt und Stadt­wer­ke ha­ben Ei­gen­tor ge­schos­sen

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - Heinz Ha­ef­ke, Augs­burg

Zum sel­ben Ar­ti­kel:

Mit der Ab­schaf­fung der Ta­rif­zo­nen und der da­durch hun­dert­pro­zen­ti­gen Er­hö­hung des Fahr­prei­ses für bis­he­ri­ge Zo­ne-10-Fahr­gäs­te ist für mich die ge­le­gent­li­che Fahrt mit Stra­ßen­bahn und Bus er­le­digt. Ei­ne Fahrt von der Wil­helm-Hauf­fStra­ße zum Kö­nigs­platz und zu­rück wür­de mich zu­künf­tig 5,80 Eu­ro kos­ten.

Da kann ich lan­ge im Park­haus par­ken. Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass es von der Stadt­re­gie­rung ge­wünscht wird, dass zu­künf­tig wie­der ver­mehrt Au­tos in die In­nen­stadt fah­ren wer­den oder aber nie­mand mehr zum Ein­kau­fen kommt. Wie soll au­ßer­dem das neue Kurz­stre­ck­en­ti­cket über fünf Hal­te­stel­len von Tou­ris­ten, Se­nio­ren oder Asyl­be­wer­bern ver­stan­den wer­den?

Aber da nimmt man ja durch die Kon­trol­leu­re wie­der mehr Geld durch „Schwarz­fah­rer“ein. Da ha­ben die Stadt und die Stadt­wer­ke ein Ei­gen­tor ge­schos­sen.

Fo­to: Sil­vio Wy­zen­grad/Archiv

Die ge­plan­te Ta­rif­re­form im Nahverkehr miss­fällt man­chen Fahr­gäs­ten.

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