Den Ball et­was fla­cher hal­ten

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg - Jo­han­na Holm,

Zum Leserbrief von Chris­ti­an Oh­len­roth am 2. Ju­ni zum The­ma „Muss die Stadt mehr Bür­ger­be­geh­ren zu­las­sen?“:

Was Herr Oh­len­roth schreibt, ist et­was über­trie­ben. Ein Stadt­rat ist von ei­ner gro­ßen Mehr­heit der Bür­ger ge­wählt. Wenn man be­denkt, dass nur ca. 20 Pro­zent der Augs­bur­ger Wäh­ler ge­gen ei­ne Fu­si­on ge­stimmt ha­ben, so ist das nur ein Bruch­teil der wahl­be­rech­tig­ten Augs­bur­ger ge­we­sen. Al­so so rie­sig war der Sieg der Bür­ger­initia­ti­ve nicht. Des­halb soll­te in die­ser Ent­schul­di­gungs­an­ge­le­gen­heit der Ball et­was fla­cher ge­hal­ten wer­den. Im Üb­ri­gen, was woll­ten Herr Mar­con und Co. ei­gent­lich wirk­lich? Ei­nen her­vor­ra­gend auf­ge­stell­ten Be­trieb, der die Stadt­wer­ke wohl sind, zer­fled­dern in Klein­be­trie­be nach dem Mot­to „Al­len ge­hört al­les“(sprich Zwangs­ver­wal­tungs­wirt­schaft). Was wä­re da wohl bes­ser ge­we­sen? Ei­ne vom Stadt­rat ge­bil­lig­te Fu­si­on oder ei­ne zer­schla­ge­ne, bis ins Herz ge­trof­fe­ne Fir­ma.

Augs­burg

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