Ist Augs­burg wirk­lich ei­ne „Rot­licht Haupt­stadt“?

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg -

● In Augs­burg ar­bei­ten ge­schätzt 600 Pro­sti­tu­ier­te. Mehr als 90 Pro­zent der Frau­en kom­men laut Po­li­zei aus dem Aus­land, die meis­ten aus Ost eu­ro­pa. Die Frau­en wech­seln oft die Städ­te und blei­ben meist nur we­ni­ge Wo­chen. Bei der Kri­po geht man da­von aus, dass vie­le Frau­en nicht selbst stän­dig ar­bei­ten, son­dern von Zu­häl tern kon­trol­liert wer­den.

● In Augs­burg ar­bei­ten im Ver­hält­nis zur Ein­woh­ner­zahl re­la­tiv vie­le Pros ti­tu­ier­te. Es wur­de des­halb schon als „Rot­licht Haupt­stadt“be­zeich­net. Doch das ist ver­mut­lich falsch. Ei­ne Er klä­rung für das Er­geb­nis ist, dass die nächs­ten grö­ße­ren Städ­te, in de­nen Pro­sti­tu­ti­on auch er­laubt ist, re­la­tiv weit ent­fernt lie­gen – so­mit ist der Ein zugs­be­reich groß.

● Es gibt gut ein Dut­zend grö­ße­re Bor­del­le, die auch ge­neh­migt sind. Schwer­punk­te sind Lech­hau­sen und Ober­hau­sen. Pro­sti­tu­ier­te ar­bei­ten laut Po­li­zei auch in rund 90 meist il­le ga­len Bor­dell­woh­nun­gen. (jöh)

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