Jü­di­sches Le­ben in Deutsch­land

Schwabmuenchner Allgemeine - - Erste Seite -

● Seit dem Jahr 2008 ge­hen die Mit glie­der­zah­len in den 105 jü­di­schen Ge­mein­den kon­ti­nu­ier­lich zu­rück – vor al­lem aus de­mo­gra­fi­schen Grün­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr zähl­te der Zen tral­rat der Ju­den noch knapp 99 000 Mit­glie­der, da­von 19 000 in Bay­ern. Die größ­ten Ge­mein­den sind Berlin, Düs­sel­dorf, Frankfurt und München. Das Spek­trum reicht da­bei von or tho­do­xen über kon­ser­va­ti­ve bis hin zu li­be­ra­len Ge­mein­den.

● An­fang der 50er Jah­re leb­ten in der Bun­des­re­pu­blik nur noch 25 000 Jü din­nen und Ju­den. Nach dem Mau­er­fall wuch­sen die Ge­mein­den mit dem Zu­zug von Ju­den aus den Län­dern der ehe­ma­li­gen So­wjet­uni­on von da mals 28 000 Mit­glie­dern zeit­wei­se auf fast 108 000 an. (AZ)

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