Die Mu­sik an Chi­nas Kai­ser­hof

Schwabmuenchner Allgemeine - - Feuilleton Regional -

Gut 2000 Jah­re alt ist die Pi­pa, ein vier­sai­ti­ges Zupf­in­stru­ment, das aus der chi­ne­si­schen Hoch­kul­tur nicht weg­zu­den­ken ist. Das In­stru­ment äh­nelt der bei uns ge­bräuch­li­chen Lau­te, hat ei­nen bir­nen­för­mi­gen Kor­pus und bis zu 30 Bün­de. Die Sai­ten wer­den meist mit ei­nem künst­li­chen Fin­ger­na­gel ge­zupft. Die für die Pi­pa ge­schrie­be­nen Stü­cke trans­por­tie­ren meist be­kann­te Ge­schich­ten oder Le­gen­den, vie­le gel­ten als re­gel­rech­te Ton-Ge­dich­te. Ei­ne sel­te­ne Ge­le­gen­heit, in Augs­burg mehr über die Pi­pa und die mit ihr ver­bun­de­ne chi­ne­si­sche Kultur zu er­fah­ren, bie­tet sich an die­sem Sonn­tag, 2. Ju­li, um 19 Uhr im Bür­ger­treff Hol­zer bau (Neu­schwan- stein­str. 23a).

In Ko­ope­ra­ti­on mit der Me­di­zi­ni­schen Ge­sell­schaft für Qi­gong Yangs­heng gibt die in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­che chi­ne­si­schen Pi­pa-Vir­tuo­sin Tang Hua aus Cheng­du ein Konzert. Tang Hua hat am dor­ti­gen Kon­ser­va­to­ri­um stu­diert und sich auf Kon­zert­rei­sen in Ja­pan und den USA ei­nen Na­men ge­macht. Nach ih­ren voll be­setz­ten Kurz-Kon­zer­ten im Rah­men der Lan­gen Kunst­nacht kommt sie nun noch ein­mal zu ei­nem aus­führ­li­che­ren Konzert zu­rück.

Fo­to: Fried­richs

Tang Hua

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