Her­ders Er­zie­hung des Men­schen­ge­schlechts

Schwabmuenchner Allgemeine - - Feuilleton Regional -

Clau­dia Leu­ser, Vor­sit­zen­de der Nürn­ber­ger Goe­the-Ge­sell­schaft, spricht am heu­ti­gen Mitt­woch, 28. Ju­ni, bei der Augs­bur­ger Goe­theGe­sell­schaft zum The­ma „Die Er­zie­hung des Men­schen­ge­schlechts bei Jo­hann Gott­fried Her­der – Ein Bei­trag zur Ide­en­ge­schich­te der Goe­the­zeit“. „Was ist der Mensch?“, so lau­tet die zen­tra­le Fra­ge der Auf­klä­rung. In Psalm 8 heißt es: „Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst …? Mit die­sen bei­den Fra­gen ist auch der Ho­ri­zont für Jo­hann Gott­fried Her­ders Kon­zept von der gött­li­chen Er­zie­hung des Men­schen­ge­schlechts um­ris­sen. Vor dem Hin­ter­grund der An­thro­po­lo­gie der Auf­klä­rung ent­wi­ckelt Her­der im Span­nungs­feld von Theo­lo­gie und Phi­lo­so­phie sei­ne Leh­re vom We­sen und von der Be­stim­mung des Men­schen, die dar­auf aus­ge­rich­tet ist, den zeit­ge­nös­si­schen Dua­lis­mus zu über­win­den und den gan­zen Men­schen in den Blick zu neh­men. Auf die­se Wei­se wird Her­der zu ei­nem wich­ti­gen Weg­be­rei­ter für die phi­lo­so­phi­sche An­thro­po­lo­gie des 20. Jahr­hun­derts. Der Vor­trag fin­det im Hör­saal­zen­trum der Uni­ver­si­tät, Raum 2110 um 19 Uhr statt.

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