Die Ur­sprün­ge des Brauchs

Schwabmuenchner Allgemeine - - Königsbrunner Zeitung -

● Ur­sprung Geht auf die ur­sprüng­li chen vor­christ­li­chen Sonn­wend­feu­er der heid­ni­schen Ger­ma­nen zu­rück.

● Chris­ten­tum Als die­se chris­tia­ni­siert wur­den, wur­de auch ver­schie­de­nes Brauch­tum „in­kul­turi­siert“und in ei­ne christ­li­che Rich­tung um­ge­lei­tet.

● Da­tum Die as­tro­no­mi­sche Som­mer son­nen­wen­de ist in Mit­tel­eu­ro­pa der 21. Ju­ni. Nach dem Ju­lia­ni­schen Ka­len der fiel sie auf den 24. Ju­ni, das Fest der Ge­burt des Hei­li­gen Jo­han­nes

● Ent­ste­hung Die Som­mer­son­nen wen­de (kür­zes­te Nacht/längs­ter Tag und Be­ginn des Som­mers) wur­de nun mit dem Hoch­fest von Jo­hann Bap tist, der auch noch bis heu­te als der größ­te Pro­phet gilt, kom­bi­niert. So ent­stand das Jo­han­nes­feu­er. Zu­dem hat­te das Da­tum so noch ei­nen Be zug zum Weih­nachts­fest und der Ge burt Chris­ti. Denn so ist der Jo­han nis­tag au­to­ma­tisch sechs Mo­na­te vor und Sechs Mo­na­te da­nach. Es wird da­mit auch die schon in der Bi­bel mehr­fach be­ton­te Be­zie­hung zwi schen der Le­bens­ge­schich­te von Jo­han nes dem Täu­fer und Je­sus Chris­tus un­ter­stri­chen.

Na­men Früch­te und Heil­käu­ter, (Jo han­nes­bee­ren, Jo­han­nes­kraut), die um die­ses Da­tum rei­fen oder er­blü­hen, tra­gen dar­um eben­falls Jo­han­nes in ih­rem Na­men. (an­co)

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