Wann an­ti­zy­kli­sches Ver­hal­ten gut ist

Schwabmuenchner Allgemeine - - Geld & Leben - VON OS­KAR H. METZ­GER rat@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

Am Ak­ti­en­markt kann es manch­mal sinn­voll sein, sich der vor­herr­schen­den Mei­nung zu wi­der­set­zen und an­ti­zy­klisch zu han­deln. Denn nicht im­mer, aber recht häu­fig kommt es an­ders, als die Mehr­heit glaubt: Wenn sich Op­ti­mis­mus aus­brei­tet, fal­len plötz­lich die Kur­se – do­mi­niert die Schwarz­ma­le­rei, stei­gen sie. Für die­ses Phä­no­men gibt es nach Aus­kunft des Deut­schen Ak­ti­en­in­sti­tuts (DAI) ei­ne plau­si­ble Er­klä­rung: Wenn fast al­le An­le­ger mit stei­gen­den Kur­sen rech­nen, dann heißt das auch, dass sich fast al­le be­reits mit Ak­ti­en ein­ge­deckt ha­ben. Dann gibt es nur noch we­ni­ge, die noch kau­fen.

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