Beim Fris­bee: Pan­ther Pro­fi bricht sich die Na­se

Bei ei­ner Trai­nings­ein­heit in Haun­stet­ten krach­te es. Stür­mer Hans Detsch nimmt es mit Hu­mor

Schwabmuenchner Allgemeine - - Sport Regional - VON FLO­RI­AN EI­SE­LE

Hans Detsch, Stür­mer bei den Augs­bur­ger Pan­thern, ist ein um­gäng­li­cher Typ – auf dem Eis ist er aber als Mann fürs Gro­be ge­fragt. Sei­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung gab der AEV in den so­zia­len Me­di­en zum Bei­spiel mit ei­ner Prü­gel­sze­ne von Detsch be­kannt. Bei den Play-of­fSpie­len im März ge­gen die Nürn­berg Ice Ti­gers mach­te der 23-Jäh­ri­ge mit ei­nem wüs­ten Faust­kampf mit dem Nürn­ber­ger Bran­don Prust von sich re­den.

Nun hat sich der Meis­ter der non­ver­ba­len Kom­mu­ni­ka­ti­on die Na­se ge­bro­chen – pas­siert ist dies al­ler­dings we­der beim Eis­ho­ckey noch bei ei­ner Prü­ge­lei, son­dern beim Fris­bee-Spie­len.

Detsch er­klärt: „Wir wa­ren mit den Pan­thern bei ei­nem Show-Trai­ning beim FC Haun­stet­ten und ha­ben dort Ul­ti­ma­te Fris­bee ge­spielt.“Der Sport, der Ele­men­te von Bas­ket­ball oder Ame­ri­can Foot­ball be­inhal­tet, gilt ei­gent­lich als weit­ge­hend be­rüh­rungs­los: Zwei Teams ver­su­chen, sich ei­ne Fris­bee-Schei­be zu­zu­spie­len und sich in die geg­ne­ri­sche End­zo­ne zu be­we­gen. Detsch er­in­nert sich: „Bei ei­ner der Spiel­si­tua­tio­nen bin ich dann mit Mar­co Stern­hei­mer zu­sam­men­ge­rauscht.“

Die bei­den An­grei­fer prall­ten mit den Köp­fen zu­sam­men – mit un­an­ge­neh­men Fol­gen für den Kauf­beu­rer. „Es hat gleich weh­ge­tan und mei­ne Mit­spie­ler ha­ben mir Fo­tos mei­ner Na­se ge­zeigt. Da wuss­te ich, dass was ka­putt ist. Aber ich woll­te das Fris­bee eben un­be­dingt ha­ben.“Wer das Trai­nings­spiel da­nach ge­won­nen hat? Detsch lacht: „Das Gan­ze wur­de nach der Sa­che ab­ge­bro­chen und wir sind ins Kran­ken­haus ge­fah­ren. Da hat mir die Ärz­tin ver­sucht, die Na­se wie­der not­dürf­tig gera­de zu rü­cken.“Die Dia­gno­se lässt ver­mu­ten, dass Detsch auch beim Ul­ti­ma­te Fris­bee kei­ne Kom­pro­mis­se macht: Die Na­se war mehr­fach ge­bro­chen.

Vor vier Ta­gen wur­de die zer­detsch-te Na­se im Augs­bur­ger Vin­cen­ti­num wie­der gera­de ge­rückt. Ei­ne Nacht muss­te der An­grei­fer im Kran­ken­haus ver­brin­gen und ist seit­dem mit ei­nem Gips un­ter­wegs. Am heu­ti­gen Don­ners­tag soll der Gips ab kom­men. Für den Trai­nings­start der Pan­ther am Frei­tag um 17 Uhr im Curt-Fren­zel-Sta­di­on muss Detsch aus Si­cher­heits­grün­den wohl noch mit ei­nem Schutz­git­ter am Helm oder ei­ner Mas­ke spie­len. Der Pan­ther-Stür­mer muss selbst schmun­zeln: „Dass ich mir aus­ge­rech­net beim Fris­bee-Spie­len die Na­se ge­bro­chen ha­be, ist schon ir­gend­wie wit­zig.“

Fo­tos: Hans Detsch, Ins­ta­gram

In die­ser Sze­ne war die Na­se noch heil. Kurz dar­auf brach sich Hans Detsch nach ei nem Zu­sam­men­prall mit ei­nem Team­kol­le­gen die Na­se.

Nach der Ope­ra­ti­on der zer detsch ten Na­se ging es schnell berg­auf.

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