Beim Rie­sen Rettich ist Ge­duld er­for­der­lich

Schwabmuenchner Allgemeine - - Geld & Leber -

Er ist ein ech­ter Rie­se: Die Ret­tich­sor­te Dai­kon (Ra­pha­nus sa­ti­vus var. lon­gi­pin­na­tus) wird bis zu 40 Zen­ti­me­ter lang. Ab Au­gust lässt sich die auch als Ja­pa­ni­scher Rettich oder Win­ter­ret­tich be­kann­te Pflan­ze aus­sä­en, wie der Bun­des­ver­band Deut­scher Gar­ten­freun­de (BDG) rät. Ei­ne zu frü­he Aus­saat ver­hin­dert ei­ne gu­te Ern­te: Vor En­de Ju­li ge­sä­ter Dai­kon schießt oft auf und er­blüht – oh­ne die schmack­haf­te Rü­be aus­zu­bil­den. Wie für je­des Wur­zel­ge­mü­se ist ein lo­cke­rer Bo­den für ein gu­tes Wachs­tum des Ret­tichs un­er­läss­lich. Für den lan­gen Dai­kon soll­te der Gar­ten­bo­den be­son­ders tief ge­lo­ckert wer­den.

Ge­sät wird in Rei­hen mit ei­nem Ab­stand von 30 Zen­ti­me­tern. Al­le 15 Zen­ti­me­ter kom­men zwei bis drei Kör­ner et­wa ei­nen Zen­ti­me­ter tief in die Er­de. Ist die Saat auf­ge­gan­gen, wer­den die Pflan­zen ver­ein­zelt. Der BDG rät, das Gie­ßen sehr ge­nau zu neh­men: Rettich braucht ei­nen gleich­mä­ßig feuch­ten Bo­den. Es­sen kann man den mil­den Rettich in je­der Form – ob roh, ein­ge­macht, ge­trock­net oder ge­kocht. Ein Tipp: Es lohnt sich, auch die Blät­ter zu pro­bie­ren.

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