„Kul­tur­gut­schutz­ge­setz hat sich be­währt“

Schwabmuenchner Allgemeine - - Feuilleton -

Das um­strit­te­ne Kul­tur­gut­schutz­ge­setz hat sich nach An­sicht von Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Monika Grüt­ters im ers­ten Jahr be­währt. „Das Ge­setz hat sei­nen ers­ten Pra­xis­test be­stan­den. Ei­ne „An­trags­flut“bei den Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren ist gänz­lich aus­ge­blie­ben“, er­klär­te die CDU-Po­li­ti­ke­rin am Don­ners­tag. Die Neu­re­ge­lung war am 6. Au­gust 2016 nach ei­ner teils er­bit­tert ge­führ­ten De­bat­te in Kraft ge­tre­ten. Sie soll die Ab­wan­de­rung na­tio­nal wert­vol­ler Kul­tur­gü­ter ins Aus­land ver­hin­dern und die Ein­fuhr von Raub­kunst er­schwe­ren. Nach den Rück­mel­dun­gen aus den Län­dern lie­ge der Ver­wal­tungs­auf­wand durch das neue Ge­setz deut­lich un­ter den Be­fürch­tun­gen des Kunst­han­dels, be­ton­te Grüt­ters. Als „na­tio­nal wert­voll“ist laut Grüt­ters seit dem ver­gan­ge­nen Jahr nur ein ein­zi­ges Kunst­werk ein­ge­tra­gen wor­den – und dies auf An­trag des Ei­gen­tü­mers selbst.

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