Vie­le An­woh­ner lei­den un­ter der Si­tua­ti­on

Schwabmuenchner Allgemeine - - Augsburg -

In Ih­rem Ar­ti­kel hört sich das al­les sehr schön an und die Augs­bur­ger pro­fi­tie­ren vom „Nah­er­ho­lungs­ge­biet“ent­lang der Wertach. Nur lei­der gibt es nicht nur die Be­su­cher, die sich mal auf die St­ei­ne set­zen, ba­den ge­hen oder sich sonst ir­gend­wie ent­span­nen. Es gibt auch die an­de­ren. Ich bin An­woh­ne­rin und bin sehr dank­bar für „Wertach vi­tal“. Lei­der be­neh­men sich die Leu­te, die oft­mals nicht in dem Ge­biet woh­nen, nicht so, wie sie es bei sich zu­hau­se ger­ne ha­ben wol­len wür­den. Bier­do­sen, Fla­schen, Piz­za­ver­pa­ckun­gen, Chip­s­tü­ten und die vie­len an­de­ren Res­te ei­ner Wohl­stands­ge­sell­schaft kann man im Som­mer an der Wertach fin­den. Das Wort „Ab­fall­ei­mer“wur­de an­schei­nend bei vie­len aus dem Vo­ka­bu­lar ge­stri­chen.

Wirk­lich schlimm emp­fin­de ich es, dass man­che Fahr­rad­fah­rer die Stre­cke an der Wertach als Renn­stre­cke be­nut­zen. Äl­te­re Leu­te kön­nen manch­mal gar nicht so schnell auf die Sei­te hüp­fen. Ein Ap­pell, dass man nicht so knapp und schnell an ei­nem vor­bei­fah­ren soll, wird mit Be­schimp­fun­gen ab­ge­tan. Viel­leicht wä­re es gut, wenn die­se Rad­ler den Wert von ent­spann­tem Fahr­rad­fah­ren auf sol­chen We­gen für sich neu ent­de­cken wür­den. Monika Ma­der, Augs­burg

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