Der Tag ge­hört der Katz’

Schwabmuenchner Allgemeine - - Schwabmünchen - VON RE­GI­NE KAHL re­dak­ti­on@schwab­mu­ench­ner all­ge­mei­ne.de

Sind Sie ein Kat­zen- oder ein Hun­de­mensch? Über die­se Fra­ge lässt sich im­mer wie­der herr­lich phi­lo­so­phie­ren - nicht nur heu­te nach dem Welt­kat­zen­tag. Be­kannt­lich gibt es ja nicht viel da­zwi­schen. Meist herrscht die Über­zeu­gung, dass das ei­ge­ne Tier das bes­te und liebs­te auf der gan­zen Welt sei. Dis­ku­tie­ren ein Hun­de­fan und ein Kat­zen­freund über ih­re Lieb­lin­ge, kann das durch­aus hit­zig wer­den. Schnell fal­len nicht so net­te Kli­schees: Kat­zen sei­en hin­ter­häl­tig, un­be­re­chen­bar und lau­nisch, sa­gen über­zeug­te Hun­de­freun­de. Hun­de wä­ren un­ter­wür­fig, ge­fall­süch­tig und un­selbst­stän­dig, mut­ma­ßen ein­ge­fleisch­te Kat­zen­freun­de.

Doch es kann noch un­char­man­ter wer­den: Di­ver­se Stu­di­en ha­ben her­aus­ge­fun­den, dass das Lieb­lings­tier viel über den Cha­rak­ter des Men­schen ver­rät. Die Freun­de des Stu­ben­ti­gers sol­len ten­den­zi­ell in­tro­ver­tier­ter, al­so zu­rück­hal­ten­der, stil­ler, ru­hi­ger und re­ser­vier­ter sein. Kli­schees müs­sen na­tür­lich nicht stim­men, ma­chen aber na­tür­lich ir­gend­wie auch Spaß.

Sol­che Un­ter­su­chun­gen ha­ben si­cher Schwach­stel­len. Es soll ja schließ­lich auch Men­schen ge­ben, die so­wohl Hun­de als auch Kat­zen lie­ben oder ein Meer­schwein­chen, Fische oder Rep­ti­li­en be­vor­zu­gen. Wie heißt es so schön: Je­dem Tier­chen sein Plä­sier­chen.

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