Ein Au­tor, der die Kunst des Er­zäh­lens be­herrscht

Schwabmuenchner Allgemeine - - Feuilleton -

Der ös­ter­rei­chi­sche Li­te­rat Franz­o­bel, 50, mit bür­ger­li­chem Na­men Franz Ste­fan Griebl, er­hält den mit 20000 Eu­ro do­tier­ten Ni­co­las­Born-Preis 2017 des Lan­des Nie­der­sach­sen. Das li­te­ra­ri­sche Werk Franz­o­bels zeich­ne sich durch Spra­che, Wucht und Vir­tuo­si­tät aus, hieß es zur Be­grün­dung. Ins­be­son­de­re hob die Ju­ry Franz­o­bels Ro­man „Das Floß der Me­du­sa“her­vor, das sich weit­ge­hend an die Fak­ten ei­ner Schiffs­ka­ta­stro­phe im Jahr 1816 hal­te, bei der 150 Men­schen zwei Wo­chen auf dem Meer trie­ben. Mit Franz­o­bels Er­zähl­kunst wer­de aus der Ge­schich­te ei­ne Pa­ra­bel auf mensch­li­che Schwä­che und Ge­walt­be­reit­schaft.

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