Man­geln­de Un­ter­stüt­zung

Schwaebische Zeitung (Alb-Donau) - - MEINUNG & DIALOG -

Zum Ar­ti­kel „Sol­da­tin muss­te nackt an Stan­ge tan­zen“(15.2.): We­der die CDU-ge­führ­ten, noch die SPD-Re­gie­run­gen ver­wen­de­ten ge­nü­gend Ener­gie und Sorg­falt dar­auf, der Ar­mee des nun­mehr de­mo­kra­ti­schen Deutsch­lands mehr Ak­zep­tanz in der Be­völ­ke­rung zu ver­schaf­fen, sie zu in­te­grie­ren und ihr ei­ne Tra­di­ti­on, zum Bei­spiel auf der Ba­sis des Wi­der­stands in­ner­halb der Wehr­macht, zu ge­ben. Sol­da­tisch ge­präg­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter hat­ten und ha­ben Sel­ten­heits­wert, die Bun­des­wehr wird in Ka­ser­nen und auf Trup­pen­übungs­plät­zen ver­steckt und bei öf­fent­li­chen Ge­löb­nis­sen sieht sie sich meist ei­nem pö­beln­den Pfeif­kon­zert aus­ge­setzt. Da­für muss man sich schä­men und braucht sich nicht zu wun­dern, dass ei­ne Par­al­lel­welt ent­stan­den ist, in wel­cher an­de­re Ge­set­ze und Ri­tua­le gel­ten, zu­mal bei Aus­lands­ein­sät­zen und Kampf­auf­trä­gen von den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten höchs­ter Ein­satz und Pro­fes­sio­na­li­tät er­war­tet wer­den. Auch wenn die Pful­len­dor­fer Vor­gän­ge nicht hin­nehm­bar sind, be­steht prin­zi­pi­ell für „un­se­re“Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ei­ne höchst un­be­frie­di­gen­de Si­tua­ti­on. Es wä­re an­ge­bracht, dass „wir“der Bun­des­wehr mehr kon­struk­ti­ve Auf­merk­sam­keit und Un­ter­stüt­zung, aber auch an­ge­mes­se­ne per­so­nel­le Aus­stat­tung und Aus­rüs­tung zu­kom­men las­sen. Hanns Baum, Ehin­gen

Lie­be Le­se­rin­nen, lie­be Le­ser,

wir freu­en uns über Ih­re Brie­fe. Bit­te ha­ben Sie aber Ver­ständ­nis da­für, dass wir für die Ver­öf­fent­li­chung ei­ne Aus­wahl tref­fen und uns auch Kür­zun­gen vor­be­hal­ten müs­sen. Le­ser­zu­schrif­ten stel­len kei­ne re­dak­tio­nel­len Bei­trä­ge dar. An­ony­me Zu­schrif­ten kön­nen wir nicht ver­öf­fent­li­chen.

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