Leu­te

Schwaebische Zeitung (Bad Saulgau) - - KULTUR -

●Der Best­sel­ler „Der Fall Col­li­ni“von Schrift­stel­ler und Straf­ver­tei­di­ger Fer­di­nand von Schi­rach wird ver­filmt. Die Haupt­rol­le des jun­gen An­walts Cas­par Lei­nen über­nimmt der Schau­spie­ler

(36, Fo­to: dpa), wie Con­stan­tin Film am Frei­tag in Mün­chen mit­teil­te. In dem Po­lit-Thril­ler ist Lei­nen der Pflicht­ver­tei­di­ger des Werk­zeug­ma­chers Fa­b­ri­zio Col­li­ni, der an­schei­nend grund­los ei­nen al­ten Mann ge­tö­tet ha­ben soll. Das Op­fer ist ein In­dus­tri­el­ler und noch da­zu der Va­ter von Lei­nens Ju­gend­lie­be. Wäh­rend der Ver­tei­di­gung stößt Lei­nen dann auf ei­nen der größ­ten deut­schen Jus­tiz­skan­da­le. Ne­ben M’Barek wer­den Hei­ner Lau­ter­bach und Alex­an­dra Ma­ria La­ra zu se­hen sein. Re­gie führt Mar­co Kreuz­paint­ner. Der Film soll 2019 in die Ki­nos kom­men. (dpa)

Ca­te Short­land Elyas M’Barek Daniel Li­bes­kind

(72, Fo­to: dpa), US-ame­ri­ka­ni­scher StarAr­chi­tekt, hält sein Erst­lings­werk, das Os­na­brü­cker Fe­li­xNuss­baum-Haus, für no­to­risch un­ter­schätzt. „Das Fe­lix-Nuss­baum-Haus ist ei­nes mei­ner liebs­ten Ge­bäu­de, ich glau­be, auch ei­nes mei­ner stärks­ten“, sag­te er der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. Dass es im Schat­ten be­rühm­te­rer Ge­bäu­de von ihm re­gel­mä­ßig über­se­hen wer­de, er­klärt Li­bes­kind sich so: „Os­na­brück ist nicht Ber­lin: Es ist ein klei­ner Ort. Gro­ße Pro­jek­te in gro­ßen Städ­ten wer­den ein­fach bes­ser wahr­ge­nom­men.“Das Mu­se­um ist dem Le­ben und den Bil­dern des von den Na­zis ver­folg­ten jü­di­schen Ma­lers Nuss­baum ge­wid­met. Er wür­de es heu­te ge­nau­so wie­der bau­en, sag­te Li­bes­kind über das vor 20 Jah­ren er­öff­ne­te Haus: „Das Ge­bäu­de er­zählt ei­ne Ge­schich­te, und das ist nicht die Ge­schich­te über sechs Mil­lio­nen Men­schen, son­dern ei­ne Ge­schich­te über ein ein­zi­ges In­di­vi­du­um.“(KNA)

Frau­en­power für die Schwar­ze Wit­we: Der ge­plan­te So­loFilm um die weib­li­che Hel­din „Black Wi­dow“, ge­spielt von Scar­lett Jo­hans­son, soll von ei­ner Frau in­sze­niert wer­den. Die Aus­tra­lie­rin

(49, Fo­to: dpa) wur­de nach mo­na­te­lan­ger Su­che als Re­gis­seu­rin aus­ge­wählt. Short­land dreh­te zu­letzt in Ber­lin den be­klem­men­den Thril­ler „Ber­lin Syn­drom“und 2012 das Dra­ma „Lo­re“über ein Mäd­chen im Nach­kriegs­deutsch­land. Seit „Iron Man 2“(2010) hat Jo­hans­son die „Black Wi­dow“-Fi­gur aus dem Mar­velU­ni­ver­sum schon meh­re­re Ma­le ver­kör­pert, zu­letzt an der Sei­te von Iron Man (Ro­bert Dow­ney Jr.), Cap­tain Ame­ri­ca (Chris Evans) und Thor (Chris Hems­worth) in dem Ki­no-Hit „Aven­gers: In­fi­ni­ty War“. Die als Schwar­ze Wit­we be­kann­te Spio­nin Natasha Ro­ma­n­off ist ei­ne der bes­ten Agen­tin­nen der Welt und die ein­zi­ge Frau in der Trup­pe. (dpa)

Das Kul­tur­zen­trum Ro­xy in Ulm be­kommt ei­ne neue Lei­tung. Die Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lung hat sich für

Chris­ti­an Grupp

(Fo­to: Ro­xy) als neu­en Ge­schäfts­füh­rer der Kul­tur­hal­len ent­schie­den. Grupp folgt auf Lau­rence Na­gel, die das Ro­xy acht Jah­re lang lei­te­te und auf ei­ge­nen Wunsch zum En­de der Sai­son ver­lässt. Chris­ti­an Grupp wur­de 1978 in Über­lin­gen ge­bo­ren und wuchs am Bo­den­see und in Ba­lin­gen auf. Nach sei­nem Stu­di­um in Ulm als Wirt­schafts­ma­the­ma­ti­ker ar­bei­te­te er bei ei­ner in­ter­na­tio­na­len Un­ter­neh­mens­be­ra­tung für Fi­nanz­dienst­leis­ter. Seit 2001 ist er Mit­glied im „Thea­ter in der Bas­ti­on e.V.“, seit 2016 auch im Vor­stand. (sz)

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