Bahn-Vor­stand Ul­rich We­ber geht vor­zei­tig

Schwaebische Zeitung (Friedrichshafen) - - WIRTSCHAFT -

(dpa) - Bei der Deut­schen Bahn will Per­so­nal­vor­stand Ul­rich We­ber sei­nen Pos­ten bis zum Jah­res­en­de auf­ge­ben. Das er­fuhr die Deut­sche Pres­se-Agen­tur aus Un­ter­neh­mens­krei­sen. Dem­nach hat We­ber den Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den Utz-Hell­muth Felcht vor kur­zem über sei­ne Ab­sicht un­ter­rich­tet, sei­ne Tä­tig­keit vor­zei­tig zu be­en­den. Der 67 Jah­re al­te We- ber ist seit Ju­li 2009 bei der Bahn und da­mit län­ger im Amt als al­le sei­ne Vor­gän­ger seit der Bahn­re­form 1994. Sein Ver­trag war im ver­gan­ge­nen De­zem­ber bis En­de 2018 ver­län­gert wor­den.

We­ber ha­be vor Füh­rungs­kräf­ten zwei Grün­de für sei­nen Schritt an­ge­ge­ben, hieß es. Es sei fair und rich­tig, dass ein neu­er Per­so­nal­vor­stand beim an­ste­hen­den Neu­auf­bau ei­nes Vor­stands­teams von An­fang an mit da­bei sei, wur­de We­ber zi­tiert. Zu­dem wis­se er aus ei­ge­ner Er­fah­rung, dass man et­was Zeit brau­che, um sich in ei­ne neue Ta­rif­run­de ein­zu­ar­bei­ten, die für En­de 2018 an­steht.

FO­TO: DPA

Vor­stand Ul­rich We­ber

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