Spen­den­kon­to

Schwaebische Zeitung (Friedrichshafen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

Das Kin­der­hilfs­werk Unicef ist für sei­ne Ar­beit in den Ro­hin­gya-Flücht­lings­la­gern auf Spen­den an­ge­wie­sen. Da­zu wur­de fol­gen­des Ak­ti­ons­kon­to ein­ge­rich­tet:

Unicef

Bank für So­zi­al­wirt­schaft IBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00 Spen­den­stich­wort: SZ/Not­hil­fe Ro­hin­gya

Bir­ma an. 60 Pro­zent der Flücht­lin­ge sind Kin­der, nicht we­ni­ge von ih­nen ha­ben kei­ne le­ben­den An­ge­hö­ri­gen mehr. Hin­zu kommt ein ho­her An­teil an Frau­en, die in den La­gern der Ge­fahr se­xua­li­sier­ter Ge­walt aus­ge­setzt sind. Die Si­cher­heits­kräf­te in Ban­gla­desch kön­nen sie nicht ef­fek­tiv schüt­zen.

Der Kon­flikt zwi­schen der Ar­mee im mehr­heit­lich bud­dhis­ti­schen Bir­ma und den mus­li­mi­schen Ro­hin­gya war En­de Au­gust es­ka­liert, als Ro­hin­gya-Re­bel­len Sol­da­ten und Po­li­zis­ten an­grif­fen und Dut­zen­de Si­cher­heits­kräf­te tö­te­ten. Das Mi­li­tär re­agier­te mit Ge­walt und lös­te so die ak­tu­el­le Flücht­lings­kri­se aus. Bei ei­ner Kon­fe­renz am ver­gan­ge­nen Mon­tag in Genf hat­ten Re­gie­run­gen und an­de­re Geld­ge­ber 290 Mil­lio­nen Eu­ro für die Kri­sen­hil­fe zu­ge­sagt – nach An­ga­ben von UN-Or­ga­ni­sa­tio­nen wie Unicef wä­ren zu­min­dest 370 Mil­lio­nen Eu­ro nö­tig, um die drin­gends­te Hil­fe zu fi­nan­zie­ren.

FO­TO: IMA­GO

In Ku­tu­pa­long hat­ten sich schon vor der ak­tu­el­len Flücht­lings­kri­se Ro­hin­gya nie­der­ge­las­sen. Nun ist das Camp ex­plo­si­ons­ar­tig ge­wach­sen – es ist jetzt das größ­te Flücht­lings­la­ger der Welt.

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