De­bat­te um Mi­li­tär­aus­ga­ben

US-For­de­rung spal­tet die deut­sche Po­li­tik

Schwaebische Zeitung (Laupheim) - - Erste Seite -

(dpa) - Wi­der­stand und Un­ter­stüt­zung – die von der US-Re­gie­rung ge­for­der­te Er­hö­hung der Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben sorgt für Dis­kus­sio­nen. Der Wehr­be­auf­trag­te des Bun­des­tags, Hans-Pe­ter Bar­tels, be­für­wor­tet die An­kün­di­gung von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en (CDU), sich da­für ein­zu­set­zen. Dies sei „wich­tig und be­mer­kens­wert“, sag­te der SPD-Po­li­ti­ker. Von der Ley­en hat­te die For­de­run­gen „plau­si­bel“ge­nannt. In sei­ner Par­tei steht Bar­tels aber al­lei­ne da. Ver­tei­di­gungs­ex­per­te Rai­ner Ar­nold nann­te das Zwei-Pro­zent-Ziel im Par­tei­or­gan „Vor­wärts“„uto­pisch“, „un­nö­tig“und „nicht sach­ge­recht“. Deutsch­land müs­se dann 66 Mil­li­ar­den Eu­ro pro Jahr in­ves­tie­ren. 2014 hat­ten sich die Na­to-Part­ner das Ziel ge­setzt, ih­re Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben bis 2024 auf zwei Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts zu stei­gern. Deutsch­lands Quo­te lag zu­letzt bei 1,2 Pro­zent.

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