Über­blick über die Auf­ga­ben des Haus­ver­wal­ters nach dem Woh­nungs­ei­gen­tums­ge­setz

Schwaebische Zeitung (Laupheim) - - HAUSVERWALTUNG THEN -

Grund­sätz­lich be­stim­men die Ei­gen­tü­mer über die Be­stel­lung und Ab­be­ru­fung des Ver­wal­ters mit Stim­men­mehr­heit. Die Be­stel­lung darf auf höchs­tens fünf Jah­re vor­ge­nom­men wer­den, im Fal­le der ers­ten Be­stel­lung aber auf höchs­tens drei Jah­re. Die wie­der­hol­te Be­stel­lung ist zu­läs­sig; sie be­darf ei­nes er­neu­ten Be­schlus­ses der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer, der frü­hes­tens ein Jahr vor Ablauf der Be­stel­lungs­zeit ge­fasst wer­den kann.

Nach dem Woh­nungs­ei­gen­tums­ge­setz hat der Ver­wal­ter die Be­fug­nis und Pflicht, Be­schlüs­se der Ei­gen­tü­mer­ver­samm­lung um- zu­set­zen und die Haus­ord­nung durch­zu­set­zen.Der Ver­wal­ter/die Ver­wal­te­rin trifft die er­for­der­li­chen Maß­nah­men für die In­stand­hal­tung und In­stand­set­zung ge- mein­schaft­li­chen Ei­gen­tums.

Die Ver­wal­tung führt die ge­mein­schaft­li­chen fi­nan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen aus und ver­wal­tet die Rück­la­gen der Ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft. Sie nimmt Rechts­ge­schäf­te und Rechts­hand­lun­gen vor, für die sie die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer er­mäch­tigt ha­ben. (Aus­zug)

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