Bamf re­agiert auf Kri­tik von Mi­nis­ter Wolf

Schwaebische Zeitung (Leutkirch / Isny / Bad Wurzach) - - WIR IM SÜDEN -

STUTT­GART (lsw) - Das Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (Bamf) sieht sich zu Un­recht von Jus­tiz­mi­nis­ter Gui­do Wolf (CDU) kri­ti­siert. Wolf hat­te an­ge­sichts zu­neh­men­der Asyl­ver­fah­ren ge­sagt, die Mit­wir­kung des Bamf las­se zu wün­schen üb­rig – an Pro­zes­sen hät­ten oft kei­ne Ver­tre­ter der Be­hör­de teil­ge­nom­men. Da­zu teil­te das Bamf mit, die Er­fah­rung zei­ge, dass ei­ne Teil­nah­me an al­len Ver­hand­lun­gen aus Sicht der Ge­rich­te nicht er­for­der­lich sei. „Wich­tig ist den Ge­rich­ten, An­sprech­part­ner im Bamf zu ha­ben, die ih­nen zu ein­zel­nen Fäl­len Aus­kunft ge­ben kön­nen – die­sen Be­darf er­kennt das Bamf selbst­ver­ständ­lich an“, teil­te ein Spre­cher mit.

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